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Mirco Nontschew (52) tot: Auch Tage danach sind noch Fragen offen - was wir bisher wissen

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Von: Hannes Niemeyer

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Mirco Nontschew ist tot - und die Comedy-Szene in Deutschland trauert. Während immer mehr Details zu seinem Ableben ans Licht kommen, sind auch Fragen noch ungeklärt. Was wir bisher wissen.

Berlin - Die Nachricht schockierte die Comedy-Szene in ganz Deutschland. Am Samstag wurde bekannt, dass Mirco Nontschew verstorben ist. Nur 52 Jahre wurde der Star-Comedian alt. Noch immer trauern Fans und Weggefährten um den beliebten Darsteller und Mimik-Künstler, der in den 90er-Jahren durch die Show „RTL Samstag Nacht“ zur nationalen Berühmtheit wurde. Nach und nach werden immer mehr Details zum Fall bekannt. Neben der Trauer um Nontschew wirft der gesamte Fall auch noch Tage nach der Vermeldung seines Ablebens Fragen auf.

Mirco Nontschew (52) ist tot: Rätsel um Todesursache - was bisher bekannt ist

Mittlerweile ist einiges über den Tod von Nontschew ans Licht gekommen. Demnach erreichte die Dramatik im Fall am Freitag, 03. Dezember seinen Höhepunkt. Wie Focus Online unter Berufung auf die Polizei berichtet, sei an besagtem Tag um 16 Uhr ein Notruf bei der Feuerwehr eingegangen. Laut der Bild seien es die Angehörigen des verstorbenen Comedy-Stars gewesen, die den Anruf getätigt hatten. Sie sollen zuvor seit Tagen nichts mehr von Nontschew gehört haben, auch der Versuch, telefonisch Kontakt zu ihm aufzunehmen, sei erfolglos gewesen.

Rettungskräfte hätten sich nach dem Notruf auf den Weg in den Berliner Ortsteil Lankwitz gemacht - hier soll Nontschew in einer Wohnung gelebt haben. Da niemand auf das Klingeln öffnete, haben Beamte der Feuerwehr sich demnach die Tür öffnen lassen. Dort fanden sie die Leiche eines 52-jährigen Mannes. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll es sich hierbei um Nontschew gehandelt haben.

Um die Umstände seines Todes tun sich derweil weiterhin Rätsel aus. Zunächst hieß es lediglich, er sei tot in der Wohnung entdeckt worden. Ermittlungen zur Todesursache seien aufgenommen worden. Auf Anfrage der Bild soll die Polizei dann bestätigt haben, dass sowohl Suizid als auch ein Fremdverschulden auszuschließen sind. Woran genau Nontschew verstarb, blieb zunächst trotzdem unklar. Eine Obduktion soll nun den genauen Grund klären.

Mirco Nontschew drehte vor seinem Tod für „LOL“ - Kollegen nehmen Abschied

Derweil wird auch über den Gesundheitszustand von Nontschew spekuliert. Zuletzt war der Comedian Teil der ersten Staffel der Amazon-Prime-Erfolgsshow „LOL - Last One Laughing“. Im Zuge dessen berichtet die Bild aber sogar von einem Klinikaufenthalt des Comedians. Im April sagte Nontschew zum Blatt, er habe sich nach dem Dreh der ersten Staffel drei Tage lang übergeben müssen. Gar Infusionen habe man ihm im Krankenhaus gegeben. Dennoch kehrte er für Staffel drei von „LOL“ vor die Kamera zurück. Die neue Runde wurde erst kürzlich abgedreht. Bisher besteht aber kein konkreter Zusammenhang zwischen den Dreharbeiten, die ihn zuvor offenbar bereits einmal körperlich geschwächt hatten, und seinem Tod.

Mit zahlreichen anderen Stars drehte Mirco Nontschew noch vor Kurzem für die dritte Staffel von „LOL -Last One Laughing“.
Mit zahlreichen anderen Stars drehte Mirco Nontschew (sitzen, mitte) noch vor Kurzem für die dritte Staffel von „LOL -Last One Laughing“. © Frank Zauritz/dpa

Die Bestürzung über den Tod von Nontschew ist derweil ununterbrochen groß. Sender RTL, durch dessen Show „RTL Samstag Nacht“ ihm der Durchbruch gelang, meldete sich mit einem Statement und trauerte um „einen der größten und beliebtesten Stars“ der Comedy-Szene. Der Sender änderte gar sein TV-Programm zu seinen Ehren, strahlte in der Nacht vom Sonntag zum Montag eine 40-minütige Sondersendung „In Liebe an Mirco Nontschew“ mit den besten Szenen von „RTL Samstag Nacht“ aus. Auch zahlreiche „Samstag Nacht“-Kollegen wie Esther Schweins oder Film-Begleiter wie Ralf Schmitz nahmen bewegend Abschied von Nontschew*. (han)

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