Tragödie am Karlsfelder See: 24-Jähriger schwimmt zurück - und stirbt

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Die britische Polizei hat ihr Vorgehen im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen gegen Cliff Richard verteidigt.

Kritik von Politikern und Juristen

Polizei verteidigt Durchsuchung bei Cliff Richard

Sunningdale - Die britische Polizei hat ihr Vorgehen im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen gegen Cliff Richard verteidigt. Juristen und Politiker hatten die Aktion kritisiert.

Die Medien einzuschalten, sei richtig gewesen, zitierte die britische Zeitung „The Independent“ am Samstag die Polizei in South Yorkshire. Nach der Durchsuchung hätten sich mehrere Menschen gemeldet: „Wir müssen anerkennen, dass die Medien dabei eine Rolle gespielt haben, und dafür sind wir dankbar“, heißt es in dem Bericht.

Das Haus des 73 Jahre alten Rocksängers in der Grafschaft Berkshire war am Donnerstag durchsucht worden. Zuvor waren im Internet Vorwürfe zu Sexualstraftaten aus den 1980er-Jahren laut geworden. Helikopter umkreisten das Haus Richards und übertrugen die Aktion live im Fernsehen. Richard hielt sich währenddessen in Portugal auf. Er weist die Anschuldigungen zurück. Er ist einer der erfolgreichsten Musiker Großbritanniens („Spanish Harlem“, „Living Doll“).

Juristen und Mitglieder des Parlaments kritisierten das Publikmachen der Aktion scharf. „Es sieht danach aus, als hätte die Presse eher gewusst, was los ist als [Richard] selbst“, kommentierte der konservative Politiker Nigel Evans. „Ein Presse-Hubschrauber war vor Ort, noch bevor die Polizei eintraf.“ Richard habe volles Recht, wütend zu sein.

dpa

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