Begegnung im Flieger

Böhmermann über Schweiger: „Habe den Hass an meinem Rücken gespürt“

Er kann‘s nicht lassen: Immer wieder stichelt Jan Böhmermann gegen Til Schweiger. Nun saßen sie im selben Flugzeug – eine Begegnung verhinderte Böhmermann aber.

München – Dass Jan Böhmermann oft kein Blatt vor den Mund nimmt, dafür ist der 36-jährige Moderator inzwischen allgemein bekannt – und berüchtigt. In aller Munde war der Satiriker, nachdem er 2016 ein Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Erdogan veröffentlichte.

Einer, an dem Jan Böhmermann ebenfalls kein gutes Wort lässt, ist Schauspieler Til Schweiger. In seinem Spotify-Podcast „Fest und Flauschig“ berichtet der TV-Satiriker nun, dass er Til Schweiger vor kurzem beinahe begegnet wäre. Die beiden saßen offenbar im selben Flugzeug.

Eine explosive Mischung, wenn man bedenkt, dass sich Til Schweiger und Jan Böhmermann immer wieder streiten. Nachdem der Moderator Anfang vergangenen Jahres den deutschen Fernsehpreis erhielt, feierte er seinen Sieg auf Facebook – und lachte Schweiger gleichzeitig aus. In einem Facebook-Post machte er sich über den Kölner Tatort lustig, in dem der Schauspieler mitgespielt hatte.

Til Schweiger sitzt im Flugzeug hinter Jan Böhmermann

Allerdings bemerkte Böhmermann erst im Flieger, dass der Schauspieler nur wenige Meter entfernt saß. Wie der Moderator in seinem Podcast erzählt, habe er im Flugzeug eine SMS von seinem TV-Kollegen Olli Dietrich bekommen. „Hey Jan, dreh dich mal um, hinter dir sitzt Til Schweiger”, stand demnach in der Nachricht.

Böhmermann dreht sich um und tatsächlich: „Ich saß am Fenster in Reihe 17 und Til Schweiger saß auf der anderen Seite am Gang in Reihe 18. Als ich mich umgesehen habe, habe ich aber bemerkt, dass er mich nicht gesehen hat", so der 36-Jährige. Auf keinen Fall wollte er seinem Feind Til Schweiger im Flieger über den Weg laufen. „Wir haben eine komplexe Beziehung zueinander.“

Den ganzen Flug über habe er darüber nachgedacht, wie er es verhindern könnte, Schweiger zu begegnen. Seine Lösung: sogenanntes „Powerplay“.

Böhmermann: „Habe den Hass an meinem Rücken gespürt"

Diese Taktik erklärt Jan Böhmermann in seinem Podcast so: „Ich bin aus dem Sitz so aufgestanden und ausgestiegen, dass ich nur Notiz von ihm genommen hätte, indem er mich selbst anspricht. Ich habe mich so hingestellt, dass er unmöglich mit mir reden kann, wenn er mich nicht aktiv anspricht.” Außerdem habe er seine Kopfhörer aufgesetzt, um Musik zu hören.

Und es hat funktioniert: Til Schweiger hat den TV-Satiriker nicht angesprochen. Negative Schwingungen habe es im Flugzeug aber wohl durchaus gegeben. Böhmermann sagt: „Ich habe den Hass an meinem Rücken gespürt."

Rubriklistenbild: © dpa

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