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Til Schweiger (l) und die Fotografin Herlinde Koelbl bei der "Querdenker"-Preisverleihung. Schweiger hielt eine verwirrte Lall-Rede.

Til Schweiger: Verwirrte Lall-Rede im TV

Berlin - Einen äußerst peinlichen Auftritt legte Sunnyboy Til Schweiger auf der "Querdenker"-Preisverleihung in Grünwald bei München hin. Nach der Preisübergabe hielt er eine wirre Rede, schwankte, winkte - mit einem Dauergrinsen auf dem Gesicht.

Die Moderatorin wollte vom Fernseh-Star wissen, woran er glaube. Das hatte Schweiger wohl vergessen. Denn er begann seinen Satz zwar sehr vielversprechend: "Til Schweiger glaubt an ...", brach dann aber ab, winke ins Publikum und ließ ein langes "Äh" folgen. Später leckte er kurz über das Gesicht seines Schauspielerkollegen Samuel Finzi.

Doch was war los mit dem Schauspieler? "Sicher kann ich noch gerade stehen", lallte Schweiger schwankend auf Nachfrage einer RTL-Reporterin. "Mir geht´s super. Ich bin ein bisschen angeschwipst, aber nicht betrunken."

Ansage zu Tatort-Gerüchten

Zu einem möglichen Tatort-Engagement hatte sich Schweiger zuvor geäußert: “Ich kommentiere nach wie vor keine Gerüchte“ Und die Spekulationen über ein mögliches Engagement für den ARD-Krimi seien weiterhin nur Gerüchte. “Sonst würde ich ja sagen: Ey, super, ich freu mich drauf.“ Er sei zwar nach Hamburg gezogen, das habe aber nichts mit dem “Tatort“ zu tun.

Ein großer Fan der Fernsehserie ist Schweiger noch nicht. “Ich bin jemand, der generell kaum Fernsehen guckt“, sagte er. “Als ich früher in der Lindenstraße war, hab ich das nur geguckt, weil ich wusste, ich bin dabei.“ Als Bestätigung brauche er den Job als Fernsehkommissar auch nicht. “Es lief vorher schon die ganze Zeit supergut für mich. Berufsmäßig läuft es super für mich - schon seit 20 Jahren“, betonte er. “Ich hab so viele geile Filme gemacht im Kino, die so viele Millionen gesehen haben. Also für mein Ego brauche ich das nicht.“

Die teils heftigen und zum Teil negativen Reaktionen des Publikums auf einen möglichen “Tatort“-Kommissar Schweiger störten ihn nicht, sagte er - im Gegenteil. “So vehemente Reaktionen sind eher etwas Positives als etwas Negatives. Wenn es keinen interessieren würde, wäre es ja auch blöd.“

dpa

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