Toter Winkel: Laster überrollte Musiklegende Monti Lüftner

München - Der Lastwagen-Fahrer hatte ihn nicht gesehen: Monti Lüftner (77) wurde von einem 18-Tonnen-Transporter überrollt, als der Ariola-Chef im Toten Winkel des Wagen stand.

Der Bericht der Münchner Polizei zeigt auf, was am Donnerstag geschah: Monti Lüftner befindet sich gegen 16.15 Uhr als Fußgänger auf dem Gelände einer Recyclingfirma in Garching-Hochbrück. Das Gelände ist während der Öffnungszeiten für jeden befahrbar oder betretbar. Zugangskontrollen gibt es nicht.

Zur gleichen Zeit fährt auf dem Gelände ein 55-jähriger Kraftfahrer mit seinem Renault-Laster (Gewicht 18 Tonnen). Er bewegt sich im Stop-and-Go-Verkehr in Richtung Ausfahrt.

Monti Lüftner ist tot - Sein Leben in Bildern

Dieser Laster überrollte und tötete Monti Lüftner.

Als der Laster gerade steht, versucht Monti Lüftner, vor der Front des Wagens vorbeizugehen. Dann passiert das Unglück: Der Lkw-Fahrer fährt an. Monti Lüftner, der von links kommt, bemerkt er nicht. Er steht im toten Winkel. Der 18-Tonnen-Laster drückt Monti Lüftner zu Boden und überrollt ihn. Der 77-Jährige wird schlimm verletzt. Er erliegt trotz unverzüglich eingeleiteter Reanimationsversuche noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der Lkw-Fahrer wird von einem Kriseninterventionsteam betreut. Zur Klärung des Unfalls wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München ein Sachverständiger hinzugezogen.

Beerdigung im engen Familien- und Freundeskreis

Monti Lüftner wird am Montag, 18. Mai, auf dem Friedhof in Bogenhausen im engen Familien- und Freundeskreis beigesetzt. Dort begraben zu werden, war immer sein Wunsch. Eine Trauerfeier in der Allerheiligen-Hofkirche ist geplant.

Die Polizei hat unterdessen die Wohnung Lüftners bis zur Testamentseröffnung versiegelt. Haupterbin wird vermutlich seine Tochter.

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Tragischer Unfall - Trauer um Monti Lüftner

Rubriklistenbild: © Polizei

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