+
Bitte unauffälliger: Die Zeiten kunterbunter und stark gemusterter Krawatten sind vorbei. Jetzt wird auf Understatement Wert gelegt. Foto: Andrea Warnecke

Nicht nur für Geschäftsmänner

Modetrends bei Krawatten: einfarbig und schmal

Die Krawatte ist für viele ein modisches Accessoire für ein schickes Outfit. Doch: Wer nicht täglich im Job dazu greifen muss, hat vielleicht drei Modelle seit zehn Jahren im Schrank. Die sind aber womöglich nicht mehr modisch.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Wie lang, wie breit, welches Muster? Die Krawatte kann ein Outfit perfekt machen, sie kann aber auch zum Reinfall werden. So mancher, der nicht täglich im Job zur Krawatte greifen mag, ist besonders gefährdet:

Die alten Dinger im Schrank sind nicht mehr unbedingt in Mode. Modeberater Andreas Rose nennt die wichtigsten Fakten:

Länge:Sie sitzt nicht mehr so tief. Früher galt: Die Krawatte muss mit der Spitze auf der Hose oder dem Gürtel enden. Das ist mittlerweile nicht mehr so. Heute ist das Maß der Dinge eine Handbreit zwischen Gürtel und Krawattenspitze - mehr als dieser Abstand sollte es nicht sein, erklärt Rose. Das heißt auch: Wer etwas größer und etwas kräftiger ist als der Durchschnittsmann, muss eventuell zu einer Sonderlänge greifen, damit die Krawatte passend endet. In der Regel sind Krawatten etwa 145 Zentimeter lang.

Breite:Sie ist schmaler. Im Trend liegen 5,5 bis 7 Zentimeter breite Modelle.

Knoten: Windsor ist out. Inzwischen wird eher ein einfacher Krawattenknoten wie der Four-in-hand verwendet, erklärt Rose. Er empfiehlt aber, das abhängig vom Hemdkragen zu machen. So kann bei einem Haifisch-Kragen mit den scheinbar abgeschnittenen Enden der Knoten breiter sein. Einen schmaleren Knoten verlangt aber der Klassiker, der Kentkragen, sowie der Button-Down-Kragen, bei dem die Schenkel mit kleinen Knöpfen fixiert werden. Für eine längere Lebensdauer rät der Modeexperte, den Knoten jeden Abend wieder zu öffnen - sonst verformt sich eventuell die Stelle.

Muster: Keine Mickey-Maus und kleine Elefanten. Bei den Mustern und auch bei den Farben sind schon seit einiger Zeit eher gedeckte Varianten angesagt. Wenn es Muster gibt, sind diese eher kleinteilig, aber Rose spricht auch von einem Trend zum unifarbenen Schlips. Und: Matte statt glänzende Stoffe sind aktuell die richtige Wahl.

Blog von Andreas Rose

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Caroline von Monaco zum 60.: Ein Leben zwischen Glamour und Tragik
Monaco - Viel Licht und viel Schatten: Davon war das Leben von Prinzessin Caroline geprägt. Während eine neue Generation des monegassischen Fürstenhauses ins Rampenlicht …
Caroline von Monaco zum 60.: Ein Leben zwischen Glamour und Tragik
Kristen Stewart: Trump war "wirklich besessen" von mir
New York - Regelmäßig sorgt Donald Trump mit seinen Tweets für Aufsehen. Eines seiner „Opfer“ war auch „Twilight“-Star Kristen Stewart - dabei ging es um eine reine …
Kristen Stewart: Trump war "wirklich besessen" von mir
Sarah Lombardi packt aus: Schock-Geständnis unter Tränen
Köln - Sarah Lombardi packt aus: In einem langen Video macht sie unter Tränen gleich zwei Geständnisse, die ihre Fans schockieren dürften.
Sarah Lombardi packt aus: Schock-Geständnis unter Tränen
Justin Biebers Ferrari versteigert
Scottsdale - Justin Biebers (22) eisblauer Ferrari 458 Italia F1 hat einen neuen Besitzer. Der Sportwagen des kanadischen Popstars kam am Samstag bei einer Versteigerung …
Justin Biebers Ferrari versteigert

Kommentare