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Die schwangere Fürstin Charléne und ihr Mann, Prinz Albert, waren die Gastgeber beim alljährlichen Rot-Kreuz-Ball von Monaco.

66. Rot-Kreuz-Ball

Monaco feiert mit schwangerer Charlène

Monte Carlo - Der Rot-Kreuz-Ball in Monte Carlo gilt als Höhepunkt sommerlicher Festivitäten an der monegassischen Mittelmeerküste. Im Zentrum der 66. Auflage steht auch die Gastgeberin.

Der monegassische Sommer hat mit dem Rot-Kreuz-Ball den Höhepunkt der Festivitäten in Monte Carlo erreicht. Auf Einladung von Fürst Albert II. von Monaco (56) kamen am Freitagabend rund tausend Gäste in den Salle des Etoiles des Sporting-Clubs, um über die Benefizveranstaltung Mittel für das Rote Kreuz zu sammeln. Im vergangenen Jahr waren fast eine Millionen Euro bei der Hilfsorganisation des nach dem Vatikan kleinsten Stadtstaates gelandet.

Im Blickpunkt des Abends standen auch fürstliche Rundungen. Das seit Juli 2011 verheiratete Paar hatte im Mai die Schwangerschaft Charlènes von Monaco (36) bekanntgegeben. Noch hat der oberste Grimaldi Albert II. deutlich mehr Umfang unter dem Smokingknopf. Doch seine schwangere Frau scheint den Bauchvorsprung langsam aufzuholen.

Mit dem Ende des Jahres erwarteten ersten Kind des Fürstenpaares ändert sich auch die Thronfolge im monegassischen Herrscherhaus. Bisher würde der Chefsessel auf dem fürstlichen Felsen auf die Linie von Fürst Alberts bekannter Schwester Prinzessin Caroline von Hannover (57) und ihrem ältesten Sohn Andrea Casiraghi (30) übergehen. Die beiden unehelichen Kinder des Fürsten werden nach monegassischen Regeln in der Thronfolge nicht berücksichtigt.

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Der 1948 von Fürst Louis II. gegründete Ball versammelt jährlich die monegassische Fürstenfamilie Grimaldi und internationale Prominente. Die Gäste zahlten in diesem Jahr 1000 Euro für den Eintritt - ohne Getränke.

Den Salle des Etoiles hielten die Gastgeber in minimalistischen Rot- und Weiß-Tönen. Dazu dienten auch 6000 mehrfarbige Harlekin-Rosen und 4500 Hortensien.

Das traditionell für die Tombola des Abends geschaffene Kunstwerk kam bei der 66. Ausgabe der Veranstaltung vom kroatischen Künstler Mateo Mornar. Für seine gut eineinhalb Meter hohe Skulptur „Gaïa“ schuf der 67-Jährige die Göttin und Urmutter der griechischen Mythologie aus Holz und lackiertem Kunststoff.

Begrüßt wurden die Gäste von einer Wassershow, wichtiges Element in der Küstenstadt und Dauerthema des um Umweltschutz besorgten Fürsten. Während des festlichen Diners setzte die südafrikanische Crossover-Band Freshlyground mit Sängerin Zolani Mahola den musikalischen Rahmen. Für den Hauptakt des Abends hatte die kanadische Sängerin Diana Krall ihre Interpretationen großer Jazz-Klassiker im Gepäck. Als weithin sichtbarer Teil des Rot-Kreuz-Balls stand erneut ein großes Feuerwerk vor der Kulisse von fürstlichem Felsen und Mittelmeer auf dem Programm.

dpa

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