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Der NDR rechnet weiter mit Monica Lierhaus.

Monica Lierhaus soll neuen "Sportclub" moderieren

Hamburg - Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) setzt weiter auf Monica Lierhaus. Das sagte Programmdirektor Frank Beckmann am Mittwochabend in Hamburg.

Beckmann plant, die 38-jährige Lierhaus als Moderatorin für die neue "Sportclub"-Ausgabe im NDR-Fernsehen einzusetzen, die sonntagabends immer um 21.45 Uhr vom Sommer an ausgestrahlt wird. In dieser Sendung sollen die Sonntagsspiele der Fußball-Bundesliga gezeigt werden.

Monica Lierhaus: Ihre Karriere in Bildern

Monica Lierhaus: Ihre Karriere in Bildern

Zweiter Moderator neben Lierhaus ist Gerhard Delling (40). Die ARD hat mit Beginn der Fußballsaison 2009/2010 auch das Recht, die Sonntagsspiele in Erstausstrahlung zu zeigen; bisher macht dies noch das Deutsche Sportfernsehen (DSF). Lierhaus war zu Beginn des Jahres schwer erkrankt und konnte ihre Verpflichtungen für die ARD-"Sportschau" nicht wahrnehmen. Über ihren Gesundheitszustand machte Beckmann keine Angaben.

Der NDR wird für die ARD im nächsten Jahr ein neues "Polizeiruf 110"-Duo in Rostock auf Verbrecherjagd schicken. Die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau (36) wird als "Profilerin" den Dienst antreten, Kollege Charly Hübner (36) als Kommissar im Einsatz sein. Laut Beckmann ist Rostock ein guter Schauplatz, weil von dort die Verbindungen nach Skandinavien führen und viele Regionen Mecklenburg-Vorpommerns gut erreichbar seien.

Das neue Ermittlerteam löst das alte Gespann mit Uwe Steimle (45) und Felix Eitner (41) ab, die bislang in Schwerin ihre Fälle lösten. Steimle, der den Kommissar Jens Hinrichs spielt, trat in dieser Rolle 1993 das erste Mal auf. Die beiden sind noch in einer Geschichte in diesem Jahr zu sehen.

Beckmann sprach sich weiter gegen eine Vereinheitlichung der ARD-Politikmagazine aus. "Das ist für uns kein Thema", sagte er. Der NDR habe mit "Panorama", das im Durchschnitt des vergangenen Jahres 3,47 Millionen Zuschauer pro Ausgabe sahen, das erfolgreichste Politikmagazin. Es sei eine starke Marke, die man nicht aufheben wolle. Und es sei gerade ein Vor- und kein Nachteil, dass die ARD über verschiedene "Marken" in diesem Bereich verfüge. In der ARD sind einige Intendanten der Auffassung, dass ein Politikmagazin mit einem Namen besser sei als der jetzige Zustand mit verschiedenen Formaten.

Eine Vereinheitlichung sei jedoch bei den "Tagesthemen" erstrebenswert, sagte Beckmann. Gerade angesichts leicht steigender Marktanteile (10,2 Prozent pro Ausgabe im vergangenen Jahr) sollte die Sendung auch mittwochs um 22.15 Uhr zu sehen sein. Was soll dann mit Frank Plasbergs Talk "Hart aber fair" passieren, der mittwochs um 21.45 Uhr startet? Beckmann: "Das ist ein hochkomplexer Eingriff. Zum Glück bin ich nur für die "Tagesthemen" zuständig."

dpa

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