+
Wilson Gonzales (l.) und Jimi Blue Ochsenknecht (r.) bei der TV-Premiere der Komödie "Willkommen im Krieg."

Morddrohungen gegen Ochsenknecht

München - Die Bundeswehr geht Morddrohungen von Soldaten gegen den Schauspieler Wilson Gonzalez Ochsenknecht nach. Der Grund ist eine umstrittene Filmrolle.

Der 22-jährige Sohn des bekannten Darstellers Uwe Ochsenknecht soll wegen seiner Rolle in der ProSieben-Komödie „Willkommen im Krieg“ auf „Facebook“ von mehreren Soldaten mit dem Tod bedroht worden sein. Ein verdächtiger Fallschirmjäger aus dem im saarländischen Lebach stationierten Bataillon 261 wurde bereits identifiziert und soll nach Angaben eines Bundeswehrsprechers am Montag vernommen werden.

Die „Bild“ hatte zuvor im Internet aus einer „Facebook“-Botschaft zitiert, in der Ochsenknecht vorgeworfen wird, sich über den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan lustig zu machen. „Sei ein Mann und komm mich doch im Fallschirmjägerbataillon 261 besuchen. Ich bring Dich um“, heißt es laut „Bild“ darin.

Auch in anderen „Facebook“-Botschaften wurde Ochsenknecht bedroht. Laut „Bild“ war auf der Internet-Plattform unter anderem vorübergehend eine Todesanzeige mit dem Kommentar „Erschießt Ochsenknecht!“ eingestellt. Auch diesen Hinweisen geht die Bundeswehr nach. „Wir distanzieren uns deutlich von derlei Äußerungen“, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa.

„Willkommen im Krieg“ war am Ostermontag auf ProSieben ausgestrahlt worden. Im Trailer bewirbt der Sender den Film mit dem Slogan „Es ist heiß, es ist cool, es ist riskant, und wenn du nicht höllisch aufpasst, gehst Du drauf.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neue Diskretion bei Chanel in Paris
Ziemlich privat geben sich die Pariser Haute-Couture-Schauen. Statt schneller, höher, weiter heißt es leiser, konzentrierter und diskreter. Vielleicht ein neuer …
Neue Diskretion bei Chanel in Paris
Oscar-Nominierungen 2017: „Toni Erdmann“ hat es geschafft
Los Angeles - Am Dienstagnachmittag wurden die Nominierungen für die diesjährige Oscar-Verleihung bekannt gegeben. Ein deutscher Film ist nominiert. „La La Land“ räumt …
Oscar-Nominierungen 2017: „Toni Erdmann“ hat es geschafft
Vaterfreuden bei Mel Gibson: Kind Nummer neun ist da
Los Angeles - Der US-amerikanisch-australische Filmregisseur Mel Gibson ist zum neunten Mal Vater geworden. Seine Lebensgefährtin Rosalind Ross habe einen kleinen Jungen …
Vaterfreuden bei Mel Gibson: Kind Nummer neun ist da
Fürst Albert unterwegs für Schutz der Ozeane
Fürst Albert von Monaco macht auf der Wassersportmesse "Boot" den Meeresschutz zum Thema.
Fürst Albert unterwegs für Schutz der Ozeane

Kommentare