Nach Coras Tod: Busen-Klinik wehrt sich

Hamburg - Nach dem Tod von Sexy Cora steht die Hamburger Busen-Klinik in der Kritik. Sie weist jegliche Schuld von sich und fühlt sich selbst falsch behandelt. Coras Arzt operiert offenbar weiter.

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Am vergangenen Donnerstag ist Pornostar Carolin Wosnitza nach einem Herzstillstand bei ihrer fünften Busen-OP und eineinhalbWochen im künstlichen Koma gestorben. Die Trauer um Sexy Cora ist seitdem groß. Daneben steht vor allem der behandelnde Arzt im Fokus von Medien und Fans. Ein polnischer Kollege hatte jeden weiteren Eingriff bei der Berlinerin abgelehnt. Nicht so die Hamburger Alster-Klinik, die Coras Brüste von 500 auf 800 Gramm pro Brust aufstocken wollte - von 70 F auf 70 G!

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 49-jährigen Operateur und die 54-jährige Narkose-Ärztin wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Doch jetzt schießt die Busen-Klinik zurück: Sie fühlt sich falsch behandelt! In einer offiziellen Mitteilung auf der Webseite setzt sich die Geschäftsleitung des Krankenhauses zur Wehr: "Die Zuweisung einer moralischen Schuld sehen wir als verständliche Interpretation der unsachlichen, teilweise vorverurteilenden Presse. Diese tendentiell gegen die Schönheitschirurgie geführte Berichterstattung wurde zu Unrecht auf die Person des beliebten und renommierten Chirurgen bezogen."

Die Klinik ist sich keiner Schuld bewusst: "Fehlerhaftes Verhalten der erfahrenen Ärzte ist weder bewiesen und zum jetzigen Zeitpunkt nur eine ‚Einschätzung‘ eines Rettungssanitäters, der Frau W. ins UKE gefahren hat. Zum jetzigen Zeitpunkt wird geprüft, weshalb der Notarzt erst 20 bis 25 Minuten nach Absetzen des Notrufs eintraf, was jedoch keinesfalls als Schuldzuweisung der Klinik zu verstehen ist."

Wer wirklich falsch behandelt wurde, wird die Staatsanwaltschaft klären. Coras Arzt darf laut "Express" derweil weiter operieren.

kim

Rubriklistenbild: © Sexycora.com

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