Nach Nipplegate - US-Fernsehen soll "anständiger"werden

- Washington - Mitglieder des US-Kongresses haben sich am Mittwoch für ein "saubereres" Fernsehprogramm eingesetzt. In einer Anhörung des Handelsausschusses des Senats riefen sie die Kabel- und Satellitenanbieter auf, Eltern die Möglichkeit zu geben, einzelne Kanäle abzuwählen, um ihre Kinder besser vor obszönen Inhalten schützen zu können.

<P>Die US-Kabelsender unterliegen nicht der Kontrolle der Medienaufsichtsbehörde FCC, da Zuschauer für das Kabelfernsehen bezahlen müssen. Nur das kostenlose nationale und lokale Sendernetz ist an die Obszönitäts-Richtlinien der FCC gebunden. Der Chef der Aufsichtsbehörde FCC, Michael Powell, setzte sich für die Verhängung höherer Strafgelder für TV-Sender ein, die gegen diese Regeln verstoßen. Die bisherigen Strafen von 27 500 Dollar für Regelverletzungen wie das unzensierte Ausstrahlen von obszönen Schimpfwörtern seien nur eine Kleinigkeit für die millionenschweren Sender, sagte Powell.</P><P>Die FCC hatte nach dem Skandal um die entblößte Brust der Sängerin von Janet Jackson im Fernsehen rund 200 000 Beschwerden von Zuschauern erhalten. Die Serie der Senatsanhörungen zu den Obszönitäts-Richtlinien hatte aber schon vor dem Busenskandal begonnen.</P>

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