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Familienglück: Prinz William und seine Frau Kate zeigen 2015 ihre Kinder George und Charlotte. Foto: Kensington Palace

Die ersten Fotos sind da

Prinzessin Charlotte wird eins: So süß ist der royale Nachwuchs

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London - Queen Elizabeth II. wurde 90, die Urenkel waren um sie versammelt, die kleine Prinzessin Charlotte saß brav auf ihrem Schoß. Jetzt teilt das Königshaus noch mehr putzige Bilder der Prinzessin mit der Öffentlichkeit.

Zweitgeborene haben es mitunter schwer. Das gilt wohl auch für Königskinder. Zwar muss Prinzessin Charlotte kaum die Kleider von ihrem Bruder George auftragen - aber der Prinz steht häufig im Mittelpunkt. Jetzt feiert die Kleine ihren ersten Geburtstag.

Am Montag (2. Mai) wird Charlotte ein Jahr alt. Schon am Sonntag hat das Königshaus die ersten Bilder des kleinen Sonnenscheins auf Twitter veröffentlicht und somit die Frage, ob der Kensington-Palast den Geburtstag zum Anlass nimmt, neue Bilder der kleinen Prinzessin zu veröffentlichen, bereits beantwortet.

Pausbäckig, lachend und spielend ist Charlotte zu sehen - diesmal auch ohne großen Bruder. „Wir hoffen, dass jeder sich an diesen wunderbaren Fotos genauso erfreut wie wir“, twittern die Royals.

Die Eltern Prinz William und Kate handeln in Sachen PR geschickt: Zwar liefern sie den Medien immer wieder Fotos, sogar private Bilder, die sie selbst geschossen haben. Auf der Privatsphäre von George und Charlotte aber beharren sie felsenfest, die Geschwister sollen so gut wie eben möglich wie normale Kinder aufwachsen.

Auch Royals haben ein Recht auf Privatleben

Leicht ist das oft nicht: Kurz nach der Geburt von Charlotte mussten der Herzog und die Herzogin von Cambridge Medienvertreter daran erinnern, dass auch Royals ein Recht auf Privatleben haben. Sie ließen rund um ihr Anwesen Sandringham in der Grafschaft Norfolk Schreiben an Fotografen verteilen, in denen sie baten, mit „Belästigung und dem Eindringen in die Privatsphäre aufzuhören“. Die Schreiben wurden mit Hilfe der Polizei verteilt, sie waren eine klare Warnung. Natürlich ging es vor allem um die Kinder.

Royale Babys werden gezwungenermaßen als Promis geboren. Auch die kleine Charlotte wurde noch am Tag ihrer Geburt der Öffentlichkeit präsentiert. Einen Monat später veröffentlichte der Palast erstmals Fotos der beiden kleinen Royals zusammen. Der große Bruder spielt dabei eine zentrale Rolle: Vorsichtig hält er das Schwesterchen im Arm, liebevoll lächelt er es an, drückt ihm einen Kuss auf die Stirn.

Einen weiteren Monat später folgte die Taufe. Charlotte Elizabeth Diana lautet der volle Name. „Diana“ soll an ihre Großmutter erinnern, die nach der Trennung von Prinz Charles bei einem Autounfall in Paris 1997 ums Leben kam - sie wurde damals von Paparazzi verfolgt.

Auch am Tag der Taufe sind es Aufnahmen von George, die besonders viele Menschen entzücken: Der kleine Prinz steht auf den Zehenspitzen, um einen Blick in den Kinderwagen zu erhaschen und unterhält sich mit der Queen, die sich zu ihm herabbeugt. Noch heute meinen selbst zurückhaltende Beobachter: Der große Bruder George hat Charlotte an diesem Tag die Schau gestohlen.

mpa/dpa

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