Neue Hinweise auf Tod von Anna Nicole Smith

- Miami - Das Rätselraten um den unerwarteten Tod des US- Fotomodells Anna Nicole Smith geht weiter. Vier Wochen nach ihrem Tod werden neue Spuren untersucht. Der mit dem Fall betraute Gerichtsmediziner Joshua Perper beantragte einem Bericht des Nachrichtensenders CNN vom Freitag (Ortszeit) zufolge, den Computer der Milliardärswitwe zu untersuchen.

"Es gibt einen neuen Hinweis, der geprüft und bewertet werden muss, und das könnte einige meiner Schlussfolgerungen verändern", sagte Perper. Schon am Donnerstag hatte der Untersuchungsrichter angekündigt, das Ergebnis der Obduktion bleibe auf Wunsch der Polizei zunächst unter Verschluss.

Ein kalifornischer Arzt, der Smith während ihrer Schwangerschaft Methadon verschrieben hatte, wies unterdessen Vorwürfe zurück, er würde nicht mit der Polizei kooperieren. Der Mediziner habe keine Informationen, die zur Klärung der Todesursache beitragen könnten, teilte dessen Anwalt mit.

Smith, die in Deutschland durch eine freizügige H&M-Reklame für Aufsehen gesorgt hatte, war am 8. Februar mit 39 Jahren aus bisher nicht bekannten Gründen in Florida gestorben. Nach einem dreiwöchigen erbitterten Streit um den Beerdigungsort war sie vergangene Woche neben ihrem Sohn Daniel auf den Bahamas beigesetzt worden.

Perper sagte, neue Umstände könnten auch zu einer neuen Bewertung führen. Als Beispiel nannte er einen Sturz von einer Treppe. Dabei könne es sich je nach den Umständen um Selbstmord oder Mord, einen Unfall oder eine Herzattacke handeln. Die Ermittler hatten bisher allerdings deutlich gemacht, dass sie nicht von einer Gewalttat ausgehen.

Smiths Mutter hatte einen übermäßigen Drogenkonsum für den Tod ihrer Tochter mitverantwortlich gemacht. Der Leibwächter des Models erklärte, sie habe kurz vor ihrem Tod "eine heftige Dosis" von Medikamenten zu sich genommen. In ihrem Hotelzimmer wurden Schmerzmittel und Antibiotika gefunden.

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