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Queen Elizabeth II.

Neue Rechte für britische Prinzessinnen

London - Die 16 Länder des Commonwealth-Bundes, dessen Oberhaupt die britische Königin Queen Elizabeth II. ist, haben am Freitag ein 300 Jahre altes Gesetz geändert. Welche Rechte Prinzessinnen in Zukunft haben:

Die Pläne zur Änderung der britischen Thronfolgeregelung hin zu mehr Rechten für Prinzessinnen sind einen entscheidenden Schritt voran gekommen. Die 16 Länder des Staatenbundes Commonwealth, die die britische Königin Queen Elizabeth II. als Staatsoberhaupt haben, entschieden sich am Freitag bei einem Treffen im australischen Perth für eine Änderung des rund 300 Jahre alten Gesetzes. Bisher wurde automatisch der erstgeborene Junge eines Königspaares zum nächsten Thronfolger, egal, wie viele ältere Schwestern er hatte. Dahinter rückten die weiteren Söhne auf, Töchter konnten nur auf den Thron, wenn es keine Söhne gab. In Zukunft sollen Mädchen gleich behandelt werden.

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Konkret heißt das: Sollte das erste Kind von Prinz William (29) und seiner Frau Catherine (29) ein Mädchen werden, hätte dieses automatisch Anspruch auf den Thron. Unter dem alten Gesetz wäre ein möglicher jüngerer Bruder in der Reihenfolge vor seine ältere Schwester gerückt.

Bis nach Elizabeth erneut eine Frau Großbritanniens Staatsoberhaupt werden könnte, wird aber wohl noch Zeit vergehen. Zunächst müssen zahlreiche juristische Feinheiten geklärt werden, bis das Gesetz tatsächlich in Kraft tritt. Zudem wird der nächste König der derzeitigen Thronfolge nach Prinz Charles (62) werden, darauf folgt dessen Sohn William. Und vielleicht wird das erstgeborene Kind von William und Kate ohnehin ein Junge.

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Die 16 Commonwealth-Mitgliedsstaaten, darunter Großbritannien, Kanada und Australien, einigten sich außerdem auf eine weitere zeitgemäße Anpassung der Gesetze. Durfte ein britischer Monarch bislang keinen Katholiken heiraten, ohne seinen Anspruch auf den Thron zu verlieren, soll dies in Zukunft möglich sein. Der Monarch selber aber muss weiterhin Protestant bleiben, da er auch der Church of England vorsteht.

Premierminister David Cameron, der die Entscheidung beim Commonwealth-Treffen bekanntgab, sagte, die alten Regularien passten einfach nicht mehr “zu den modernen Ländern, die wir geworden sind“. Die Änderungen der Thronfolgeregelung werden seit Jahren diskutiert. Die Hochzeit von William und Kate im April dieses Jahres hatte die Diskussion erneut befeuert.

dpa

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