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Schauspieler Til Schweiger mit seiner Freundin Svenja Holtmannauf dem roten Teppich zur Premiere des Films "Kokowääh" (25.01.2011).

Neumann verteidigt fehlende Nominierung für Schweiger

München - Kulturstaatsminister Bernd Neumann hält die ausgebliebene Nominierung von Til Schweigers Erfolgskomödie "Kokowääh" beim Deutschen Filmpreis für gerechtfertigt.

Dass es Schweiger immer wieder gelinge, ein Millionenpublikum ins Kino zu holen, sei bewundernswert, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin "Focus" laut Vorabbericht. "Beim Deutschen Filmpreis kommt es aber nicht nur auf gute Unterhaltung und den Erfolg an den Kinokassen an", fügte er hinzu.

Populäre Filme haben nach Ansicht Neumanns durchaus Chancen bei der Preisverleihung. "Nach meiner Meinung schließen sich hoher künstlerischer Anspruch und gute Unterhaltung überhaupt nicht aus", sagte er.

Schweiger war vor rund drei Jahren kurzzeitig aus der Deutschen Filmakademie ausgetreten, weil seine Komödie "Keinohrhasen" bei der Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis nicht berücksichtigt worden war.

Die Preisgelder der Lolas von insgesamt rund 2,9 Millionen Euro stammen aus dem Etat Neumanns. Über die Vergabe entscheiden die Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Die Filmpreise werden am Freitag (8. April) zum 61. Mal in Berlin verliehen. Favorit ist Tom Tykwers Beziehungsdrama "Drei" mit sechs Nominierungen.

dapd

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