Nicolas Sarkozy und Carla Bruni sollen geheiratet haben

Paris - Bestätigt ist es nicht, aber die Meldung sorgte in Frankreich dennoch für Wirbel: Knapp drei Monate nach seiner Scheidung hat Präsident Nicolas Sarkozy einem Medienbericht zufolge die italienische Sängerin Carla Bruni geheiratet.

Die beiden hätten bereits am Donnerstag im kleinsten Kreis im Élyséepalast geheiratet, berichtete die Zeitung "L'Est Républicain" am Montag in ihrer Internetausgabe unter Berufung auf einen Vertrauten eines der Trauzeugen. Für den 52 Jahre alten Sarkozy wäre es die dritte Ehe. Der Élysée äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht.

Die 39-jährige Bruni war zuvor mit dem Intellektuellen Raphaël Enthoven zusammen, mit dem sie einen sechs Jahre alten Sohn hat. Ihr werden außerdem frühere Beziehungen zu zahlreichen Prominenten nachgesagt, unter anderem zu den Rockstars Eric Clapton und Mick Jagger, dem Milliardär Donald Trump und dem Schauspieler Kevin Costner. Bruni hatte in einem Interview gesagt, dass sie nicht für ein Leben zu zweit geschaffen sei und gelegentlich zur Polygamie neige.

Sarkozy hatte sich vergangene Woche vor Hunderten von Journalisten zu der Beziehung zu Bruni bekannt. "Es ist etwas Ernstes", sagte er. "Aber es ist nicht (die Sonntagszeitung) "Journal de Dimanche", die den Termin festlegt. Es bestehen gute Chancen, dass Sie es erfahren, wenn es bereits passiert ist", hatte Sarkozy gesagt. Die Zeitung hatte unter Berufung auf ungenannte Quellen den 9. Februar als möglichen Hochzeitstermin genannt.

Die Liaison zwischen dem Präsidenten und der großen, schlanken Sängerin hatte in den vergangenen Wochen die Medien in Frankreich stark beschäftigt. Bilder der beiden fanden sich auf den Titelseiten zahlreicher Zeitschriften. Das Paar hatte sich erstmals Mitte Dezember bei einem Besuch mit Carlas Sohn und Mutter im Vergnügungspark Disneyland bei Paris den Fotografen gezeigt. Zwischen Weihnachten und Neujahr flogen sie auf Kosten eines befreundeten Industriellen nach Ägypten, anschließend zu einem Wochenende nach Jordanien.

Sarkozy verteidigte die vielfach kritisierte Zurschaustellung seines Privatlebens. "Carla und ich haben uns entschieden, nicht zu lügen. Wir wollen nichts instrumentalisieren, aber wir wollen uns auch nicht verstecken", sagte Sarkozy während einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche. Er wolle mit der "Tradition der Heuchelei" seiner Vorgänger brechen, die diskrete außereheliche Beziehungen pflegten, über die nicht berichtet wurde. Als Präsident habe er nicht mehr Recht auf Glück als andere, "aber auch nicht weniger".

Während in Pariser Redaktionen und in französischen Blogs seit Tagen Hochzeitsgerüchte verbreitet wurden, erschienen fast zeitgleich drei Bücher von Sarkozys Ex-Frau Cécilia. Diese versuchte vergeblich, die Veröffentlichung eines dieser Bücher zu verhindern, in dem sie ihrem geschiedenen Mann böse Vorwürfe macht. Sarkozy sei ein Geizhals und ein Schürzenjäger, wurde sie von der Autorin zitiert.

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