Nicole Kidman startet UN-Aktion "Nein zu Gewalt gegen Frauen"

New York - Hollywoodstar Nicole Kidman (40) hat den Startschuss für eine weltweite UN-Aktion gegeben, die Gewalt gegen Frauen ächten soll. Die Oscar-Preisträgerin ("The Hours") unterzeichnete als erste die Petition "Say NO to violence against women" (Sag NEIN zu Gewalt gegen Frauen).

Mit der Unterschriftensammlung im Internet will die UN-Frauenorganisation UNIFEM die Regierungen rund um den Globus auffordern, das Thema auf ihre politische Prioritätenliste zu setzen.

Kidman, die Goodwill-Botschafterin für UNIFEM ist, erklärte in einer Email-Botschaft, jede dritte Frau sei in ihrem Leben Missbrauch oder Gewalt ausgesetzt. "Das ist eine erschreckende Verletzung der Menschenrechte. Aber wir können dem Einhalt gebieten", schrieb sie. Hunderttausende oder vielleicht sogar Millionen von Unterschriften seien eine klare Aufforderung, Geld für Vorsorge, Schutz und Hilfe bereitzustellen. Die australisch-amerikanische Schauspielerin engagiert sich seit langem für gesellschaftspolitische Themen. Auch beim UN-Kinderhilfswerk UNICEF ist sie Goodwill-Botschafterin. (dpa)

www.saynotoviolence.org

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bericht: Staatsanwalt prüft Weinsteins Zahlungen an Betroffene
Bei den Ermittlungen gegen US-Filmproduzent Harvey Weinstein wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe werden einem Medienbericht zufolge auch dessen Zahlungen an …
Bericht: Staatsanwalt prüft Weinsteins Zahlungen an Betroffene
Charles und Camilla schicken Weihnachtsgrüße
Post vom fast 70-jährigen Thronfolger. Mit einem hübschen Foto vom Sommerfest.
Charles und Camilla schicken Weihnachtsgrüße
Deutscher Modeblogger in New York leistet harte Arbeit
Die Modewelt auf Instagram wird von Frauen dominiert, aber Männer holen auf. Einer der erfolgreichsten ist Marcel Floruss. Von Stuttgart aus hat er sich nach New York …
Deutscher Modeblogger in New York leistet harte Arbeit
Diddy will Football-Team kaufen
Auf Twitter bewirbt sich der Musiker um den Kauf der Carolina Panthers. Ihr derzeitiger Besitzer will sich nach Rassismus- und Sexismus-Vorwürfen zurückziehen
Diddy will Football-Team kaufen

Kommentare