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Beyoncé, hier beim MET Ball Anfang Mai in New York, gilt als Stilikone. Dieses Image könnte jetzt jedoch durch die Ausbeutungsvorwürfe geschädigt werden.

Schwere Vorwürfe

55 Cent Stundenlohn - Beutet Beyoncé Arbeiter aus?

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New York - Eigentlich sollte Beyoncés neue Kollektion "Ivy Park" Frauen weltweit unterstützen. Doch die Sängerin soll bei der Herstellung der Kleider Arbeiter ausbeuten. Was ist dran an den Vorwürfen?

Gerade einmal 55 Cent Stundenlohn sollen Arbeiter in Sri Lanka für die Herstellung von Beyoncé Knowles neuer Sportkollektion "Ivy Park" erhalten. Das britische Boulevardmagazin "Mirror" beschuldigt die "Lemonade"-Sängerin, die Fabrikarbeiter auszubeuten. 

60 Stunden sollen die Angestellten pro Woche arbeiten, dafür erhalten sie gerade einmal 5,50 Euro am Tag. Ob das zum Leben reicht? In Sri Lanka liegt diese Bezahlung noch über dem Mindestlohn. Ausreichend sei dies laut "Mirror" aber trotzdem nicht. Zum Vergleich: Ein einfaches Tanktop aus der Kollektion kostet rund 45 Euro.

Was sagt Beyoncé zu den Vorwürfen?

Besonders fragwürdig erscheint jetzt auch das Werbeversprechen der Kollektion: Sie verfolgt das Motto, Frauen zu inspirieren und zu unterstützen - an die Arbeiter in Sri Lanka wurde dabei wohl nicht gedacht.

Die britische Modekette Topshop bietet die Beyoncé-Kollektion an. Die Vorwürfe der Ausbeutung werden vehement zurückgewiesen: "Wir sind stolz auf unsere anhaltenden Bemühungen, was Fabrik-Inspektionen und Qualitätssicherung angeht", sagt eine Sprecherin von Topshop. Das Team arbeite eng mit Fabrikanten und Zulieferern der Kollektion zusammen. Beyoncé selbst hat sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Auf Instagram führt sie ihre neue Kollektion in freizügiger Pose vor.

@weareivypark

Ein von Beyoncé (@beyonce) gepostetes Foto am

sb

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