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US-Präsident Barack Obama (2. v. re.) schenkt einem Truthahn das Leben, bevor am nächsten Tag in den USA Millionen Truthähne im Ofen enden. Bei der Zeremonie im Weißen Haus einen Tag vor Thanksgiving schauen Obamas Töchter Malia (re.) und Sasha (3. v. re.) sowie John Burkel (li.) von der Nationalen Truthahn-Vereinigung zu.

Thanksgiving

Obama schenkt zwei Truthähnen das Leben

Washington  - Einen Tag bevor Millionen Truthähne  zu Thanksgiving  im Ofen landen, hat US-Präsident Barack Obama zwei Federtiere vor dem Hackebeil gerettet.

Er begnadigte „Caramel“ (17,4 Kilogramm) und „Popcorn“ (17,1 Kilogramm), den die Amerikaner per Votum auf Twitter und Facebook zum „Nationalen Thanksgiving Truthahn 2013“ wählten. „Du wirst vor Preiselbeersauce und Füllung bewahrt“, sagte der Präsident am Nordeingang des Weißen Hauses zu dem Prachtvogel. Bei Obama standen seine Töchter Malia (15) und Sasha (12).

Die Tiere dürfen ihren Lebensabend auf dem einstigen Landsitz des ersten US-Präsidenten,George Washington, im US-Bundesstaat Virginia verbringen. „Allgemein gesprochen ist Thanksgiving kein guter Tag, um ein Truthahn zu sein“, scherzte Obama.

John F. Kennedy war der erste Präsident, der 1963 einen Truthahn begnadigte. Ex-Präsident George H.W. Bush führte schließlich die jährliche Zeremonie ein.

Thanksgiving (Danksagung) ist das amerikanische Erntedankfest. Der Feiertag wird in den USA am vierten Donnerstag im November gefeiert (28.11.2013).

dpa

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