+
Der Präsident und seine Frau vor dem Abflug nach Martha's Vineyard.

Seine Playlist für den Sommerurlaub

Das hört Obama im Sonnenuntergang

Washington - Er ist der mächtigste Mann der Welt und lässt den lauen Sommerabend gerne mit "Slow Jam" ausklingen. Aber tagsüber dürfen es schon härtere Bässe sein. Barack Obama hat seine Sommerplaylist veröffentlicht.

US-Präsident Barack Obama und seine Familie weilen aktuell im Sommerurlaub auf der Insel Martha's Vinejard - noch bis zum 21. August. Der Präsident nutzt die freie Zeit unter anderem, um sich als DJ auszuprobieren. 

Am Donnerstag veröffentlichte er auf seinem Twitteraccount zwei Playlisten, die auf dem Musikstreamingdienst Spotify abrufbar sind. Eine für den schönen Sommertag und eine für die heiße Sommernacht. Dazu der Text: "Habe darauf gewartet, das hier rauszuhauen. Und was hört ihr so?"

Die beiden Playlisten umfassen insgesamt 39 Songs. Die Liste für den Tag ist gefüllt mit rhythmischen Klängen á la Hip Hop und R'n'B und machen richtig gute Laune auf eine Strandparty. Mit dabei sind unter anderem Jay Z feat. Pharrell, Aloe Blacc, aber auch "Klassiker" wie Prince sowie Soul-Queen Aretha Franklin und die Jazz-Legenden Charles Mingus und Nina Simone.

Für den späten Abend hat sich der Präsident eher langsame und romantische Lieder zusammengestellt. Aaron Neville findet sich auf dieser Liste genauso wie Mary J. Blige und Janet Jackson. Das Ohr umschmeichelnde Jazz-Balladen liefern unter anderem Billie Holiday und Miles Davis.

Da kann davon ausgegangen werden, dass Barack und Michelle das ein oder andere Tänzchen wagen. Dass beide tanzen können, haben sie schon öfters unter Beweis gestellt. Oder sie setzten sich einfach auf die Veranda und schauen gemeinsam den Sonnenuntergang an.

Mehr Alternative Rock als früher

Es ist das zweite Mal, dass der Präsident seine Lieblingslieder für die Sommerferien zusammengestellt hat. Bereits letztes Jahr kam die Welt in den Genuss des Musikgeschmacks von Obama. Soweit sich neue Entwicklungen im Musikgeschmack des Präsidenten ablesen lassen, dann ist es eventuell die, dass er jetzt mehr Alternative Rock hört. Zu den Listen gehören der Titel "Home" von Edward Sharpe and the Magnetic Zeros, einer Alternative-Band aus Los Angeles, die übrigens in den Vorwahlen der Demokraten für den gegen Hillary Clinton unterlegenen Senator Bernie Sanders auftrat. Auch den Song "Elevator Operator" der australischen Alternative-Musikerin Courtney Barnett hört Obama gern.

Die allermeisten Songs haben keinen politischen Inhalt. Eine Ausnahme ist der Track "Forever Begins" des Rappers Common, in dem es um den Kampf für die Bürgerrechte und gegen die Waffengewalt geht. Und Obama zeigt mit der Veröffentlichung auch, dass er sich für Musik aus anderen Weltregionen interessiert: So hört er den Hit "Me Gustas Tú" des spanischstämmigen Franzosen Manu Chao und das mexikanische Lied "Cucurrucucu Paloma" in der Version des brasilianischen Superstars Caetano Veloso.

af/afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Buch enthüllt: Kennedy betrog seine Frau mit ihrer eigenen Schwester
John F. Kennedy galt schon zu Lebzeiten als Schürzenjäger. Wie ein neues Buch enthüllt, soll er nicht einmal vor der Schwester seiner Frau Jackie die Finger gelassen …
Buch enthüllt: Kennedy betrog seine Frau mit ihrer eigenen Schwester
Mit Satire und Sozialkritik geht Rios Karneval zu Ende
Anders als in Fastnachtsumzügen in Deutschland waren politische Anspielungen beim Karneval in Rio de Janeiro bisher nicht üblich. Das hat sich dieses Jahr geändert.
Mit Satire und Sozialkritik geht Rios Karneval zu Ende
Wolfgang Petry wird am Flughafen an seiner Stimme erkannt
Die Tonlage des Sängers ist auch Jahre nach seinem Rückzug aus dem Schlagerbusiness so markant, dass er immer noch erkannt wird - allerdings weniger häufig als früher.
Wolfgang Petry wird am Flughafen an seiner Stimme erkannt
Giovanni di Lorenzo wirbt für mehr Achtsamkeit
Der Journalist und Talkshow-Gastgeber findet, dass Deutsche viel romantischer seien als Italiener. Er lebe sehr gern in Deutschland, wundere sich aber über die geringe …
Giovanni di Lorenzo wirbt für mehr Achtsamkeit

Kommentare