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Schauspieler und Musical-Star Uwe Ochsenknecht plädiert für ein Schulfach “Emotionen“.

Ochsenknecht regt Schulfach "Emotionen" an

Frankfurt - Schauspieler und Musical-Star Uwe Ochsenknecht plädiert für ein Schulfach “Emotionen“. Besonders Jungen müssten lernen, Gefühle zu zeigen und mit ihnen umzugehen.

Das sagte der 54-Jährige am Sonntag in der Radiosendung “hr1-Talk“ mit Marco Schreyl. In seiner Kindheit seien Gefühle nicht angesagt gewesen, erklärte Ochsenknecht.

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“Mein Vater war sehr verschlossen und konnte Emotionen nicht wirklich zeigen.“ Als dieser auf dem Sterbebett lag, hielt er seine Hand. “Ich habe mir damals gesagt, es ist jetzt die letzte Gelegenheit, noch mal emotional werden zu können. Auch die konnte mein Vater leider nicht wahrnehmen. Aber ich muss mir nicht den Vorwurf machen, ich hätte es nicht probiert.“

Der vierfache Vater sagte weiter: “Ich bin viel emotionaler, als mein Vater das sein konnte Gott sei Dank. Mit den Kindern bin ich immer so umgegangen bis heute. Wir umarmen uns, wenn wir uns sehen, und wir knutschen uns.“ Ochsenknecht weint auch mal im Kino. “Frauen haben viel weniger Probleme, Gefühle zu zeigen. Die trauen sich, bei einem Kinofilm zu weinen“, sagte er im Hessischen Rundfunk.

“Wobei mittlerweile die guten Frauen überhaupt kein Problem damit haben, wenn ein Mann, ja so ein richtiger Kerl, bei einem Film heult. Dann lieben sie den umso mehr, weil er nicht beweisen muss, was für ein toller Macker er ist.“ Auf die Frage, ob er verschämt wegschaue, wenn ihm bei einem Film die Tränen kommen, antwortete er: “Nein, ich lasse sie laufen. Und es ist ein tolles Gefühl.“

DAPD

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