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Richard "Mörtel" Lugner mit seinem Opernball-Gast Nicollette Sheridan.

Opernball startet mit Wirbel um Mörtels Ehrengast

Wirtschaftskrise hin oder her - der Wiener Opernball, der an diesem Donnerstag startet, ist heuer wieder ausverkauft. Prominenter Ehrengast von Baulöwe "Mörtel" Lugner ist diesmal "Desperate Housewive" Nicollette Sheridan. Und die beschert ihrem Gastgeber gleich Ärger.

Richard Lugners Freude über seinen Ehrengast währte nicht lange: Kaum war der amerikanische Fernseher-Star Nicollette Sheridan am Mittwoch in Wien geladet, gab's auch schon Frust. Weil ihr die Fotografen vor ihrem Hotel zu sehr auf den Pelz rückten, zog die Schauspielerin sich genervt ins Hotel zurück. "Sie ist ausgezuckt und schlafen gegangen", seufzte Mörtel. "Das Abendprogramm kann ich mir in die Haare schmieren." Dann schiebt er nach: "Das habe ich wieder notwendig gehabt."

Dabei hatte der Baulöwe mit seinem Gast einen Tag vor dem Wiener Opernball noch soviel vor: Sacher-Torte-Essen, Besuch der Spanischen Hofreitschule, Abstecher ins Sissi-Museum, Spaziergang in Schloss Schönbrunn.

Die prominenten Gäste von Richard Mörtel Lugner

Opernball: Mörtels schöne Frauen

Sheridan, die in der US-Serie "Desperate Housewives" das blonde Luder "Edie" spielt, war für Lugner nur zweite Wahl. Wer eigentlich Mörtels Begleitung werden sollte, ist unbekannt. Mörtel teilte nur mit: Die von ihm ursprünglich aus Kalifornien Eingeladene sei unerwartet schwanger geworden und käme deshalb nicht infrage.

Unterdessen ist der 53. Wiener Opernball ist in diesem Jahr ausverkauft. Trotz Preisen von bis zu 17.000 Euro für eine Loge. Auch die internationale Wirtschaftskrise scheint die Veranstaltung kaum zu beeinträchtigen. Sämtliche 5000 Karten sind bereits vergeben. Einige Spitzenvertreter der Wirtschaft haben allerdings dennoch abgesagt.

Während drinnen die Gäste tanzen und Champagner schlürfen, erwartet draußen die Polizei wieder Demonstranten, die gegen die prunkvolle Veranstaltung protestieren. Daher wird es auch heuer wieder eine Sperrzoner und um die Oper geben. Das kündigte der Wiener Polizeipräsident Pürstl am Dienstagabend an. Der vom Platzverbot betroffene Bereich werde heuer aber gegenüber den Vorjahren "ein wenig verkleinert" sein.

Pürstl betonte aber, dass es keine Anmeldung einer "typischen Opernballdemo" gebe und auch die Aufrufe im Internet "sehr spärlich" und zudem nicht definiert genug seien. "Wir werden trotzdem auf der Hut sein."

Streit gibt es nicht nur um den Opernball selbst, sondern auch um die Fernsehübertragung durch das ORF. Staatsoperndirektor Ioan Holender und Hausherr des Opernballs kanzelte die Sendung als "langweilig" ab. Auch in Deutschland wird auf mehreren Kanälen das Ereignis zu sehen sein.

mm

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