Im Live-Stream-Talk

Oprah Winfrey spricht erstmals offen über das Interview mit Harry und Meghan - „Damit hatte ich nicht gerechnet ...“

  • Sandra Loos
    vonSandra Loos
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Die Aussagen des Oprah-Interviews von Harry und Meghan sorgte für Furore - damit hatte sogar die Talkmasterin selbst nicht gerechnet. Das erste Mal spricht sie über das Interview.

Los Angeles - Es war der Aufreger schlecht hin: Das TV-Interview von Harry und Meghan mit Oprah Winfrey. Nicht nur offenbarte Meghan, dass sie hatte nicht mehr leben wollen, sondern auch Rassismusvorwürfe gegenüber ihrem Sohn Archie aus den engsten Royals-Kreisen wurden offenbart. Ebenso fühlte sich Harry von seinem Vater Prinz Charles nicht unterstützt und viele weitere denkwürdige Aussagen fielen in dem Oprah-Interview*. Doch was sagt die Talkmasterin selbst eigentlich dazu?

Diese äußerte sich nun in einem Live-Stream-Talk „talkshoplive“ mit Fernsehmoderatorin Nancy O‘Dell das erste Mal dazu und fasste es so zusammen: „Ich hatte keine Ahnung, dass es diese nachhallende Wirkung haben würde, die es hatte und weiterhin hat.“ Sie sei selbst auch überrascht gewesen, wie offen Meghan war.

Oprah spricht über das Interview mit Harry und Meghan - Diskretion war ihr wichtig

„Ich habe mich lange darauf vorbereitet“, so Oprah und es war ihr daher wichtig, dass vorher nichts nach außen dringt, sondern alles zur richtigen und geplanten Zeit gesagt wird. Daher bat sie ihre Crew eindringlich nach dem Interview, das 3 Stunden und 20 Minuten gedauert hat, nichts nach außen zu tragen. Und daran hielten sich auch alle. „Ich habe viel Zeit, Gedanken, Bemühungen und Energie in die Planung des Interviews investiert“, erklärt die 67-Jährige die Vorbereitung weiter.

Meghan Markle stellt sich den Interview-Fragen von Oprah Winfrey.

„Immer wenn ich Interviews mit jemandem führe, über wichtige Dinge, spreche ich vorher mit ihnen. Ich habe Harry und Meghan* vorher nicht gesehen, ihnen aber Nachrichten geschrieben. Ich wollte ihre Intentionen wissen damit wir ein gemeinsames Ziel haben. Und unsere gemeinsame Intention war es, die Wahrheit zu teilen. Sie wollten ihre Geschichte erzählen und das in einer Weise, die es ihnen ermöglichte so echt wie möglich zu sein.“

Oprah investiert viel Zeit und Aufwand in das Interview, doch mit dieser Offenheit rechnete sie selbst nicht

Doch mit so viel Ehrlichkeit hatte die Talkmasterin nicht gerechnet, vor allem nicht, als es um die Rassismusvorwürfe ging: „Da dachte ich mir nur: ‚Wirklich? Darüber willst du reden?‘“ Aber gerade diese Offenheit, machte das Interview mit Oprah so besonders, weiß die Talkmasterin selbst, denn wie man Fragen stelle, wisse jeder: „Was es zu so einem mächtigen Interview macht, ist die Tatsache, dass sie bereit waren sich so offen, verletzlich und echt zu zeigen. Dafür gebe ich mir selbst nicht die Lorbeeren.“

Auch noch heute klingt das Interview in den Reihen der Royals nach und eine Versöhnung der Brüder Harry und William gab es scheinbar noch nicht*. Immerhin sprachen die Brüder bei der Beerdigung ihres Großvaters Prinz Philip wieder miteinander. Vielleicht der erste Weg zur Versöhnung. (SL) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Joe Pugliese/Harpo Productions/AP/dpa

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