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Ottfried Fischer kann erstmal aufatmen.

Otti: Sein Sieg gegen die Sex-Damen

München - Ottfried Fischer kann erstmal aufatmen. Der einstige Bulle von Tölz hat die 32 000 Euro wieder, um die ihn zwei Prostituierte betrogen haben sollen. Die Hintergründe:

Fischer, der deswegen Anzeige erstattet hatte, sagte in der ARD-Talksendung Beckmann am Montagabend auf seiner Kreditkartenabrechnung habe er Abbuchungen größerer Summen bemerkt, ohne dass er jemals einen der Belege unterschrieben habe.

Ottfried Fischer: Seine Karriere in Bildern

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Ottfried Fischer hat Geld von Prostituierten wieder

Zu den Hintergründen erklärte er frank und frei: „Ich war von meiner Freundin (Simone, Anm. d. Red.) getrennt, habe Zerstreuung gesucht und eine Dame kennengelernt, die aus dem Milieu war. Aber bei uns war es nie eine Geschichte, wo es ums Geld ging. Also für mich war das keine Prostitution.“

Ihm sei, erklärte der Schauspieler und Kabarettist, durchaus bewusst gewesen, dass seine Bekanntschaft aus dem Milieu war. Allerdings sei das ja noch kein Grund, jemanden zu diskriminieren. Der 55-Jährige gab indes zu: „Ich war ein bisschen blauäugig und schlichtweg ein bisschen blöd.“ Die Vorgänge empfinde er aber allemal als Unrecht. „Ich musste was unternehmen. Ich habe einfach nicht eingesehen, so etwas durchgehen zu lassen. Das ist mein niederbayerisches Gemüt: von einem Gerechtigkeitsgefühl beseelt, das ich auch durchsetzen will“, begründete Fischer seine rechtlichen Schritte.

Das fragliche Geld habe er mittlerweile zurückerhalten. Angst, seinen guten Ruf zu verlieren, habe er nicht. „Ich wollte verhindern, dass das Unrecht sich durchsetzt auf meine Kosten. Ich sehe nicht ein, mich erpressen zu lassen. Und wenn der gute Ruf es nicht aushält, dass ich das Richtige tue, dann ist er kein guter Ruf. Wenn ich es nicht gemacht hätte, hätte jeder gesagt, es wird schon stimmen.“

Nach Angaben von Fischers Anwalt Christopher Mueller hatte Ottfried Fischer die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, nachdem er bemerkt hatte, dass seine Kreditkartenabrechnung hohe Abbuchungen aufgeweisen hatte. Den Prostituierten, die Fischer offenbar des Öfteren zu Hause besucht hatten, sei vorgeworfen worden, die Unterschrift des 55-Jährigen gefälscht zu haben, um das Geld von Fischers Kreditkarte abzubuchen, sagte der Anwalt.

tz

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