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US-Star Pamela Anderson machte sich in Paris gegen die Produktion der französischen Delikatesse Gänsestopfleber stark.

Feldzug im Zeichen des Tierschutzes

Pamela Anderson kämpft gegen französische Spezialität

Paris - Promi-Einsatz gegen Tierquälerei: Die einstige „Baywatch“-Darstellerin Pamela Anderson hat der Produktion der umstrittenen Gänsestopfleber in Frankreich den Kampf angesagt.

Die US-Schauspielerin unterstützte am Dienstag in Paris die Grünen-Abgeordnete Laurence Abeille im Kampf gegen die Delikatesse.

„Ich appelliere an die Franzosen, nicht länger Foie gras zu essen - ein grausamer Luxus, der immenses Leiden und Quälerei von 80 Millionen Vögeln jährlich verursacht“, so Anderson in einem Statement.

Die Tierschützer stellten einen Gesetzesentwurf vor, der die umstrittene Produktion verbieten soll. Hersteller von Foie gras äußerten sich über ihren Verband „zutiefst schockiert“ über diese Initiative.

Gänsestopfleber wurde 2006 zum gastronomischen Kulturerbe Frankreichs erklärt und damit die Herstellung vor Verboten geschützt. In Deutschland und anderen EU-Ländern ist die Produktion als Tierquälerei verboten, der Verkauf allerdings legal. Für die Herstellung von Foie gras wird eine unnatürlich angeschwollene fette Leber benötigt. Dafür werden die Tiere weit über ihren Nahrungsbedarf gestopft.

dpa

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