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Prinz William im Gespräch mit CNN-Korrespondent Max Forster

"George ist ein kleiner Frechdachs"

Prinz William über Vaterfreud und -leid 

London - Er schreit viel, will nicht genug schlafen, und hat das Leben seiner Eltern komplett auf den Kopf gestellt: Der kleine Prinz George ist vier Wochen nach seiner Geburt in Bestform.

Er zappelt ziemlich viel herum. Er ist ein kleiner Kämpfer - und er will nicht so viel schlafen, was ein bisschen problematisch ist“, sagte Papa Prinz William (31) in einem seiner ersten Interviews seit der Geburt für den Sender CNN, das am Montag in Teilen veröffentlicht wurde. George Alexander Louis, wie der Kleine mit vollem Namen heißt, könne ein richtiger „Frechdachs“ sein - darin erkenne er sich und seinen jüngeren Bruder Harry wieder. "Er erinnert mich entweder an meinen Bruder oder mich, als ich jünger war", sagte William.

William gab zu, dass seine Frau Kate deutlich öfter als er nachts aufstehe, um sich um George zu kümmern. Dafür habe er die erste Windel gewechselt. „Ich hatte keine Chance. Sämtliche Hebammen haben mich angestarrt und gesagt: "Mach Du das, mach Du das."“

 der sich darauf freute, bald wieder als Rettungspilot bei der britischen Luftwaffe im Einsatz zu sein: "Nun ja, wie einige Väter wohl wissen bin ich eigentlich sehr froh, wieder zur Arbeit zu gehen und etwas Schlaf zu bekommen", sagte er CNN. Allerdings hoffe er, nach seiner Rückkehr auf den Stützpunkt nicht in Nachtschichten eingeteilt zu werden.

Willkommen kleiner Prinz! William und Kate zeigen ihr Baby

Willkommen kleiner Prinz! William und Kate zeigen ihr Baby

Das Vatersein habe ihn schon jetzt verändert, sagte William: „Die vergangenen Wochen waren eine ganz neue emotionale Erfahrung. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so fühlen würde. Obwohl es noch nicht so eine lange Zeit ist, habe ich das Gefühl, viele Dinge beeinflussen mich jetzt ganz anders.“

Der Dritte der britischen Thronfolge war am 22. Juli zur Welt gekommen. Dass er sich vor dem Krankenhaus Hunderten Journalisten, Kameraleuten und Schaulustigen stellen musste, als er, Kate und George die Klinik verließen, machte William nach eigenen Angaben nichts aus. „Ich war wegen George auf einem derartigen Höhenflug, und Catherine auch, dass wir total froh waren, ihm jedem zu zeigen, der ihn sehen wollte.“ Er sei allerdings froh gewesen, dass er nicht die ganze Zeit dabei geschrien habe.

Seine Frau und sein Kind selber mit dem Auto nach Hause zu fahren, sei für ihn sehr wichtig gewesen. „Manchmal kann man Sachen nicht so machen, wie man es selber gerne hätte, und das System übernimmt.“ Manche Dinge allerdings wolle er einfach so machen, wie er es selber wolle: „Für mich stehen Catherine und der kleine George jetzt an allererster Stelle.“

dpa/AFP

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