Papst sah Mel Gibsons Jesus-Film: Kein Kommentar

- Rom - Papst Johannes Paul II. hat den wegen angeblicher antisemitischer Tendenzen umstrittenen Jesus-Film von Hollywoodstar Mel Gibson gesehen. Er habe aber keinen Kommentar zu dem Streifen "The Passion of The Christ" abgegeben, teilte der Vatikan am Donnerstag mit. Der Kirchenführer beurteile niemals öffentlich Kunstwerke.

<P>US-Medien hatten zuvor ein Mitglied der Glaubenskongregation im Vatikan mit den Worten zitiert, der Film enthalte "absolut nichts Antisemitisches".</P><P><BR>Der Film, der am 25. Februar in den USA anläuft, erzählt die letzten Stunden im Leben von Jesus Christus vor seiner Kreuzigung, wie sie im Neuen Testament dargestellt wird. Jüdische und christliche Organisationen in den USA werfen Gibson vor, Hass auf Juden zu erzeugen, weil ihnen im Film indirekt eine Kollektivschuld an der Kreuzigung zugewiesen werde.</P><P><BR>Der streng gläubige Oscar-Gewinner und Action-Star Gibson ("Braveheart", "Mad Max") führte bei "The Passion" Regie. Zunächst hatte Gibson keinen Verleih finden können. Der gebürtige Australier finanzierte den Film mit rund 30 Millionen Dollar (24,5 Millionen Euro) weitgehend aus eigener Tasche. In den Hauptrollen spielen James Caviezel (Jesus) und Monica Bellucci (Maria Magdalena). In Deutschland soll der Film am 8. April in die Kinos kommen.<BR></P>

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