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Keine Sorge, Paul: Der Obama will dich nur loben, nicht hauen.

Paul McCartney: "Angst" vor Schlägen von Obama

Washington - Nach einem Ständchen für die First Lady fürchtete Paul McCartney, er könnte nun der “erste Typ sein, der von einem Präsidenten niedergeschlagen wird“.

Was war geschehen? Der Ex-Beatle hatte im Weißen Haus ein Konzert gegeben - in der ersten Reihe saßen der US-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle. Höhepunkt der 90-minütigen Show am Mittwochabend war der Beatles-Klassiker "Michelle", ein romantisches Liebeslied, in dem McCartney die Zeile "I love you, I love you, I love you" in Richtung der First Lady schmachtete. Barack Obama blieb jedoch gelassen. Er wiegte sich im Takt, während seine Frau den Liedtext mitsang.

Anlass war die Verleihung des Gershwin-Preises an McCartney. Die von einer der weltgrößten Bibliotheken, der “Library of Congress“ in Washington, 2007 gestiftete Auszeichnung würdigt das Lebenswerk von Musikern, deren populäre Stücke zur Überwindung kultureller, sozialer und nationaler Grenzen beigetragen haben. Obama erklärte, McCartney habe den Soundtrack für eine ganze Generation mitgeschrieben. Für den 67-jährigen Ex-Beatle war es ein unvergleichlicher Moment. “Ich glaube nicht, dass es etwas Tolleres gibt, als hier zu spielen“, sagte er.

Im Rahmen des Konzerts traten zahlreiche Künstler auf, die einige von McCartneys größten Hits interpretierten, darunter Stevie Wonder, die Jonas Brothers, Faith Hill, Elvis Costello und Herbie Hancock.

Paul McCartney ist der dritte Künstler, der den Gershwin-Preis erhält.  Bisherige Preisträger waren Paul Simon (2007) und Stevie Wonder (2008). Die Ehrung geht auf den Komponisten, Dirigenten und Pianisten George Gershwin (“Porgy and Bess“) und seinen Bruder Ira zurück, der die Texte schrieb. In den 1920er- und 30er-Jahren gehörten die beiden zu den erfolgreichsten Teams am Broadway.

apn/dpa

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