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Paul McCartney (hier ein Archivbild) hat bei einem Konzert im US-Bundesstaat Delaware den Opfern von Charleston gedacht und ihnen einen Beatles-Song gewidmet.

Bei Konzert in Delaware

Paul McCartney widmet Opfern von Charleston Beatles-Song

Dover - Bei einem Konzert im US-Bundesstaat Delaware hat der Ex-Beatles-Musiker Paul McCartney mit einem emotionalen Auftritt der Opfer der Bluttat von Charleston gedacht.

Den neun erschossenen Schwarzen widmete er die bekannte Beatles-Ballade "The Long and Winding Road". Das Publikum forderte er auf, "einen Moment für Frieden und Harmonie zwischen den Menschen verschiedener Hautfarben zu beten". Anschließend stimmte er den Hit "Blackbird" an und erinnerte die Fans im Ort Dover daran, dass er das Lied 1968 aufgenommen habe, als die USA von ethnischen Spannungen erschüttert wurden. "Es findet auch heute noch Widerhall", sagte McCartney.

Unerschrockener nahm der britische Sänger Morrissey die derzeit intensiv geführte Rassismusdebatte in den USA bei seinem Auftritt in Dover auf. Aus Solidarität mit der Protestbewegung gegen mutmaßliche Polizeigewalt gegen Schwarze war während seines Konzerts eine Videomontage zu sehen, in der Polizisten Bürger zusammenschlagen.

In einer von Afroamerikanern besuchten Kirche in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina waren am Mittwoch neun Teilnehmer einer Bibelstunde erschossen worden. Für die offenbar rassistische Tat soll der 21-jährige Weiße Dylann Roof verantwortlich sein. Zuvor hatten mehrere tödliche Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze für Empörung und Proteste in den USA gesorgt.

AFP

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