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Blumenkinder in der Altstadt von Peking. Foto: Jörn Petring

Pflanzen sprießen auf chinesischen Köpfen

Peking (dpa) - Kleesprossen, Grashalme, Pilze und Blumen gedeihen seit kurzem auf den Köpfen von Großstadt-Chinesen. Das hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, sondern ist ein verrückter Modetrend: Die künstlichen Plastikpflanzen, die sich mit einer Klammer ins Haar stecken lassen, sind plötzlich überall.

In der südchinesischen Stadt Chengdu wurden sie zuerst gesichtet, Tage später gab es den Plastikschmuck auch in Peking an jeder Ecke zu kaufen. Wo das Phänomen herkommt und was es bedeutet, weiß niemand so richtig.

In Chinas sozialen Netzwerken gibt es zumindest Theorien. Einige sagen, früher hätten sich arme Chinesen Gras ins Haar gesteckt, um sich so selbst zum Verkauf anzubieten. Andere behaupten, Buddhisten nutzten Grashalme als Kopfschmuck, wenn sie eine Aufgabe erfolgreich gemeistert haben.

In der Regel haben die Träger aber weniger tiefsinnige Beweggründe: "Es ist einfach lustig", sagte eine Käuferin in Peking. Ein junger Mann mit Sprosse auf dem Kopf gestand: "Ich habe das nur aufgesetzt, weil mich meine Freundin gezwungen hat."

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