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Der spanische Startenor Plácido Domingo wurde aus dem Krankenhaus entlassen, muss sich aber noch schonen

Er muss sich noch schonen

Plácido Domingo aus Krankenhaus entlassen

Madrid - Der spanische Startenor Plácido Domingo ist nach der erfolgreichen Behandlung einer Lungenembolie aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er muss sich allerdings noch mehrere Wochen schonen.

Nach fünf Tagen im Krankenhaus ist der spanische Opernstar Plácido Domingo entlassen worden. Grund seiner Behandlung war eine Lungenembolie, wie Domingo am Sonntag gemeinsam mit seinem Arzt erläuterte. Eine frühzeitige Behandlung habe Schlimmeres verhindert. Schon im August will der 72-Jährige wenn möglich wieder bei den Salzburger Festspielen auftreten - in Guiseppe Verdis Oper „Giovanna d'Arco“.

Zu seiner Erkrankung sagte Domingo, er habe sich nach einer Probe nicht wohl gefühlt und den Arzt aufgesucht. „Ich dachte, ich würde von der Untersuchung wieder zur Probe zurückkehren“, berichtete der Sänger. „Aber mir wurde gesagt: Nein, wir haben hier etwas Ernstes.“ Domingos Arzt Carlos Gonzalez erklärte, in Domingos Bein habe sich ein Blutgerinnsel gebildet, das dann in die Lunge gewandert sei. „Es hört sich wie eine Katastrophe an, aber als solche stellte es sich nicht heraus“, sagte der Arzt.

So wirkt Musik auf unseren Körper

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Domingo bekannte, er habe versucht, sein Engagement in Salzburg abzusagen. Doch hätten ihm die Organisatoren der Festspiele erklärt, sein möglicher Ersatz könne die Rolle noch nicht. So studierte Domingo im Krankenhaus die Partitur und machte weiter, wie er selbst sagte. Er werde auch seine Engagements in Verona wahrnehmen, ergänzte seine Agentin Nancy Seltzer.

Der Sänger hatte seine Entlassung aus dem Krankenhaus am Samstag per Twitter bekannt gemacht. „Nach Hause“, schrieb er im zu einem Foto, auf dem er die Tür eines Autos öffnete. Sein Sohn Alvaro Domingo hatte erklärt, er rechne mit einer dreiwöchigen Erholungsphase.

AP/AFP

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