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Hubert Kah pöbelt bei Facebook.

"Nur 129 von euch haben meine Single gekauft"

Pöbel-Posting gegen eigene Fans: Was ist nur in Hubert Kah gefahren?

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München - Hubert Kah ist bekannt als NDW-Legende und als Trash-Show-Promi. Weil sich seine neue Single nicht gut verkauft hat, pöbelt er nun öffentlich gegen die Fans.

Hubert Kah kennen viele aus dem RTL-"Sommerhaus der Stars". Und auch aus "Promi Big Brother" 2014. Aber eigentlich ist er - die Älteren werden sich erinnern - ja Musiker. Zu NDW-Zeiten hatte er Hits wie "Rosemarie" oder "Sternenhimmel", zuletzt lief's eher schlecht.

Doch jetzt will es der 55-Jährige noch einmal wissen. Für September hat er das Album "Rock Art" unter dem Namen "Hubert Kah & Die Terroristen der Liebe" angekündigt. Vorneweg gab es eine Single. Im passenden Video hat er sich mit einer anderen NDW-Ikone, nämlich Joachim Witt ("Goldener Reiter", "Flut") zusammengetan:

Ein merkwürdiger Clip zu einem merkwürdigen Song, den man gut finden kann, aber nicht muss. Für das Gegenteil haben sich nämlich die deutschen Musikhörer entschieden. Und die Single floppen lassen. Das schmeckt Kah gar nicht. Er pöbelt bei Facebook in einem langen Posting gegen die eigenen Fans.

Von 10.000 Facebook-Followern, so Kah, "haben gerade mal 129 Fans die neue Single gekauft! Eine wirkliche Fanbase arbeitet anders: Da investieren die Fans 1,29 und pushen ihren Akt! Hätten viele von Euch das so gemacht, hätte ich jetzt einen Nummer 1 Hit und das Album würde automatisch mit nach oben gehen!"

Er hätte sich die Unterstützung der Fans erwartet. "Hab das übrigens auch versteckt an Euch kommuniziert!", betont Kah.

Kah fürchtet, dass viele Fans seine Seite nur wegen seiner TV-Auftritte geliked hätten und an Klatsch und Tratsch interessiert seien. Deswegen zieht er Konsequenzen. Und hat eine neue Facebook-Seite eingerichtet. Um dort eingelassen zu werden, herrschen strenge Auflagen: "Ich nehme aber nur diejenigen an, die mir das Gefühl geben, mich unterstützen zu wollen, auf meinem neuen Weg! Anfragen nur mit Foto! Ihr habt dafür exakt 4 Wochen Zeit (...)".

Bei den Facebook-Followern kommt das Gejammer und Gepöbel erwartungsgemäß eher schlecht an. "Wer um Himmels Willen berät dich?", fragt ein Fan und kritisiert die Musik von Kah. "Du jammerst jetzt wegen der Verkaufszahlen? Tja, auch da muss ich sagen: Pech gehabt."

Eine andere Anhängerin sieht's ähnlich: "Ich kaufe nichts, was mir nicht gefällt. Ob Sympathie aus alten Zeiten oder auch jetzt. Ich finde die Single einfach nicht gut. Sie spricht mich nicht an - auch nach mehrmaligem hören nicht. Das Video dazu ist furchtbar. Meine Meinung!"

Darüber, dass er vor dem eigenen Hof kehren sollte statt die Fans anzugehen, sollte Kah nachdenken - so die vorherrschende Meinung. Ob er es beherzigt?

lin

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