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Sarah Engels und Pietro Lombardi.

Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt

Pietro Lombardi gibt zu: „Ja, ich habe Sarah geschubst“

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Brühl - Bei dem Noch-Ehepaar Sarah und Pietro Lombardi hat es einen Polizeieinsatz gegeben. Der Grund: Häusliche Gewalt. Der Sänger, der eine Strafanzeige wegen Körperverletzung bekam, reagierte auf Facebook.

„Wir wurden am späten Montagnachmittag zu einer Wohnung in Brühl gerufen, in der sich beide Lombardis aufhielten. Es hat dort Streitigkeiten gegeben“, erklärte der Polizeisprecher Anton Hamacher am Dienstag. Gegen Pietro Lombardi sei eine Strafanzeige wegen Körperverletzung aufgenommen worden. Dem 24-Jährigen wurde verboten, in die ehemals gemeinsame Wohnung zurückzukehren, die Sarah jetzt alleine bewohnt. Anschließend sei er wieder in seine Wohnung in Köln gefahren.

Das Paar, das sich in der TV-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ kennengelernt hatte, hatte im Oktober nach einer gut dreijährigen Ehe, aus der ein gemeinsamer Sohn entsprang, seine Trennung bekannt gegeben.

Der ehemalige DSDS-Gewinner äußerte sich am Dienstagmittag auf seiner Facebook-Seite zu dem Vorfall. In der ihm eigenen sehr freien Auslegung der Rechtschreibregeln war dort zu lesen: „Ich glaube, gestern hätte es keine Polizei gebraucht, Auseinandersetzungen gibt es halt so viele im Leben. Und ja: Ich habe sie von mir weggeschubst. Vielleicht war das nicht gerade gut, aber dass die Polizei auf einmal da stand, habe ich trotzdem nicht verstanden. Liebe Grüße an die Polizei für mein Verbot, was es genau war, weiß ich gar nicht mehr.“

Seine Fans, überwiegend Frauen, reagierten mehrheitlich verständnisvoll: “Kommt in den besten Familien vor“, schrieb etwa Nadine H. Manche übten aber auch teils harte Kritik an Sarah Lombardi. 

Kurze Zeit später ersetzte der Sänger sein etwas flapsigen Facebook-Eintrag durch einen etwas ernsteren. Darin wiederholte er sein Schubs-Geständnis, fügte aber eine Entschuldigung an seine Ex hinzu. „Auch wenn es so wirkt, als wäre mir alles scheißegal, hat es mich sehr getroffen“, heißt es dort. Momentan sei „einfach alles [zu] viel. Ich hoffe du verzeihst mir das, Sarah.“ An seine Fans gerichtet, ergänzte er: „Und ihr auch!“

Die Fans auf Facebook hatten zuvor entsetzt auf die aktuellen dramatischen Ereignisse reagiert. „Bitte bringt euch nicht um, dem Kind zuliebe!“, flehte etwa Facebook-Nutzer Peter R. „Was machst du denn für eine Scheiße“, wollte Marco S. von dem 24-Jährigen wissen.

Sarah Lombardis letzter Eintrag auf ihrem Facebook-Profil war am Montag ein kryptischer Spruch gewesen: „Wer zuhören kann, hört dich auch, wenn du nichts sagst“. In den Kommentaren ergänzte die 24-Jährige vieldeutig: „Gibt zu viele Menschen, die immer alles besser wissen, aber selbst nichts besser machen.“

hn

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