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Louis Vuitton zeigte Mode in apokalyptischen Ambiente. Foto: Ian Langsdon

Prêt-à-Porter: elegant, extravagant, sportlich

Paris (dpa) - In apokalyptischem Ambiente hat Louis Vuitton seine Damen-Kollektion für Herbst/Winter 2016/17 präsentiert. 

Die Models liefen am letzten Tag der Pariser Prêt-à-Porter-Schauen zwischen zerstörten Spiegelsäulen im Stil eines verfallenen Tempels, während die Schauspielerin und Vuitton-Muse Léa Seydoux aus der ersten Reihe zusah. Chefdesigner Nicolas Ghesquière zeigte am Mittwoch moderne Kämpferinnen in schwarzen Leder- oder Gummijacken und orange-blauen Overalls.

Zudem schneiderte er lange, teils asymmetrische Seidenkleider in Weiß oder mit Zaumzeugmotiv. Vom American Football inspirierte Oberteile verliehen der Kollektion eine sportliche Note. Für einen Motorradlook sorgten Lederapplikationen an den Kleidern.

Im Gegensatz zu den vielen extravaganten Schauen der Pariser Modewoche blieb Hermès seiner Klientel treu und präsentierte elegante Entwürfe für die Bourgeoisie: graue Kleider aus Shetland-Wolle, violette Tuniken aus Kaschmir und Seide sowie Mäntel aus Kalbsleder bestickt mit Metall-Manschetten. Wie aus Papier gestanzt sahen die kastanienbraunen Kleider und Mäntel aus.

Wild wurde es bei dem Schweizer Label AKRIS: Albert Kriemler entschied sich für eine "Safari"-Kollektion in Rot. In 47 Entwürfen zeigte er ein Spektrum von Orange bis Aubergine, weite Tuniken, eng anliegende Lederhosen und Massai-inspirierte Kragen aus Strick oder Wolle in diversen Tierfellmustern.

AKRIS

Hermès

Louis Vuitton

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