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Filmemacher Ken Loach.

Berlinale

Preis für Loach - Letzte Bären-Kandidaten laufen

Berlin - Finale im Berlinale-Palast: Die letzten beiden Filme im Rennen um die Trophäen des Festivals werden gezeigt. Und es gibt ein Märchen.

Bei der Berlinale laufen am Freitag die letzten beiden Filme im Wettbewerb um die Trophäen. Österreich ist mit „Macondo“ von Sudabeh Mortezai im Rennen. Die Filmemacherin erzählt in ihrem ersten langen Spielfilm die Geschichte eines muslimischen Jungen in einer Wiener Flüchtlingssiedlung. Der japanische Altmeister Yoji Yamada stellt die Liebesromanze „Chiisai Ouchi“ (The Little House) vor.

Außer Konkurrenz präsentiert der Franzose Christophe Gans die Märchenverfilmung „La belle et la bête“ (Die Schöne und das Biest) mit Vincent Cassel und Léa Seydoux. Der amerikanische Regisseur Martin Scorsese ist mit seiner Dokumentation „Untitled New York Review Of Books Documentary“ über die renommierte Literaturzeitschrift zu Gast beim Festival.

Am Donnerstagabend zeichnete die Berlinale den britischen Filmemacher Ken Loach (77) mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk aus. Die Laudatio hielt der tschechische Regisseur Jiri Menzel. „Seine Filme haben uns die Augen geöffnet“, sagte Menzel über Loach („The Wind That Shakes the Barley“, „Looking for Eric“), der für sozialkritische wie humorvolle Filme bekannt ist.

Die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin hatten 400 Werke aus aller Welt für die verschiedenen Sektionen ausgewählt. 20 Filme konkurrieren im Wettbewerb, darunter vier deutsche. Die Gewinner der Bären-Trophäen werden am Samstag verkündet. Das Festival endet am Sonntag mit einem Publikumstag, bei dem es noch einmal ausgewählte Filme gibt.

dpa

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