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Prinz Andrew von York in Hannover.

Prinz Andrew: Party in Hannover zu Ehren der Queen

Hannover - Zum Abschluss seines Deutschland-Besuchs hat Prinz Andrew (54) die traditionelle Geburtstagsparty zu Ehren von Königin Elizabeth II. (88) besucht.

Das wiedererrichtete Schloss Herrenhausen in Hannovers berühmten Barockgärten sollte eine einzigartige Kulisse für den Empfang bilden. Jedoch ließ ein Platzregen die rund 1000 Gäste aus Gesellschaft und Politik vom Innenhof mit Blick auf den Großen Garten in den Festsaal des Schlosses flüchten.

Der zweitälteste Sohn der Queen betonte in seiner kurzen Ansprache, dass sich unter den Königen aus Hannover von 1714 bis 1837 eine neue Art der Regierungsführung in Großbritannien etabliert habe. Diese Verdienste werden, wie der Herzog von York sagte, in England mittlerweile wertgeschätzt. Darüber hinaus unterstrich Prinz Andrew die Nähe zwischen Deutschland und Großbritannien: „Das Verhältnis war nie enger.“ Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bedankte sich beim britischen Botschafter Simon McDonald für die großartige Idee, die Party zu Ehren der Queen in Hannover zu feiern.

Für den Ehrengast aus dem britischen Königshaus gab es höchste Sicherheitsvorkehrungen. Auch ein Teil des berühmten Barockgartens war abgesperrt worden. Dutzende Schaulustige beobachteten hinter den Absperrungen die farbenprächtigen Uniformen der Wachen und Militärkapellen, die dem jüngeren Bruder von Prinz Charles die Ehre erwiesen.

Das sind die wichtigsten Adelshäuser

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Nach Prinz Andrew traf gemeinsam mit Landtagspräsident Bernd Busemann Ernst August von Hannover ein, der den Besitz der Welfen verwaltet und zahlreiche Leihgaben für die große Landesausstellung über die Royals aus Hannover zur Verfügung gestellt hat. Zu den Gästen zählten außerdem CDU-Politikerin Aygül Özkan sowie Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert.

Am Morgen hatte Prinz Andrew die Ausstellung „Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714-1837“ im Landesmuseum Hannover besichtigt. Vor den Silbermöbeln aus dem Besitz von Georg II. wollte Prinz Andrew wissen, ob diese immer schon in Niedersachsen waren. Tatsächlich gehören die kostbaren Stücke seit jeher dem Welfenhaus.

Mit Georg I. gelangte vor 300 Jahren der erste Welfe auf den britischen Thron. Damit begann die 123-jährige Epoche, in der Hannovers Herrscher gleichzeitig die Könige von Großbritannien waren und ein Weltreich regierten. In fünf Schlössern und Museen läuft im royalen Jubiläumsjahr noch bis zum 5. Oktober die aufwendige Landesausstellung mit einem Etat von 5,5 Millionen Euro. Für die Schau hat Königin Elizabeth II. die bisher größte Leihgabe aus ihrem Privatbesitz außer Landes gegeben.

Karte: Europas Königshäuser

dpa

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