Prinz Charles im Einsatz zur Rettung der Pubs

London - Eine ur-britische Institution ist in Gefahr: der Pub auf dem Lande. Um hunderte in ihrer Existenz bedrohte Dorfkneipen zu retten, hat Thronfolger Prinz Charles jetzt die Regierung um Hilfe gebeten.

Einen entsprechenden Appell richtete der Prinz (59) an den Minister für Ländliche Angelegenheiten, Hilary Benn, wie die "Times" berichtet. Schon seit längerem schließen in Großbritannien pro Woche bis zu 27 Dorfpubs, weil sich das Geschäft mit dem Gerstensaft für sie kaum noch rentiert. Um dem Trend entgegenzuwirken, hat der Prinz vor sechs Jahren die Kampagne "Pub is the Hub" ins Leben gerufen - frei übersetzt: Die Kneipe ist der Dorfmittelpunkt. Sie vermittelt günstige Kredite an Pub-Wirte, die ihre Lokale modernisieren wollen, um sie für ein größeres, auch jüngeres Publikum attraktiv zu machen.

Dazu gehört, dass Pubs nach dem Vorbild moderner Kaffeehausketten drahtlose Internetzugänge und Tageszeitungen bereitstellen sowie Kaffee aus modernen Maschinen anbieten. Nach Angaben der Britischen Bier- und Pub-Vereinigung (BBPA) gibt es im Königreich noch 57 000 Pubs. Etwa 1000 von ihnen stünden derzeit vor dem wirtschaftlichen Aus.

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