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Prinz Charles „fühlt sich elend“: Insider enthüllt wie schwer Harrys Attacken dessen Vater treffen

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Von: Elisabeth Urban

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Prinz Charles bei einem Spaziergang am Coventry-Kanal
Bei öffentlichen Auftritten nach dem nächsten Skandal-Interview seines Sohnes wirkte Prinz Charles unbeirrt - ein Insider behauptet aber Anderes. © Hannah Mckay/picture alliance/dpa/PA Wire

In der Doku „The Me You Can‘t See“ übt Prinz Harry unter anderem erneut Kritik an seinem Vater, Prinz Charles - der Thronfolger soll unter den Vorwürfen leiden.

London - Nach dem Skandal-Interview mit Oprah Winfrey und den Enthüllungen um das geschichtsträchtige Interview mit Lady Diana folgte nun der nächste Paukenschlag im britischen Königshaus: Prinz Harry erhob in der Doku „The Me You Can‘t See“ erneut Vorwürfe gegen seine Familie und das Königshaus als Institution. Während der jüngste Sohn von Lady Diana zusammen mit seiner Frau Meghan im Beliebtheitsranking der Briten mittlerweile auf dem vorletzten Platz aller Royals liegt und vor Kurzem auch noch in seiner Wahlheimat, den USA, aneckte, sprach er in der Apple+-Dokumentation ein weiteres Mal über seine Schwierigkeiten nach dem Tod seiner Mutter und psychische Probleme.

Prinz Harry zweifelt in Doku die Vater-Qualitäten von Prinz Charles an: „Das macht keinen Sinn“

Schon im ersten Interview sprach Harry außerdem enttäuscht von seinem Vater - er hätte sich von ihm beispielsweise mehr Verständnis erhofft, als seine Frau Meghan Markle durch die Presse unter Druck geriet. Im ausführlichen Film widmete sich der 36-Jährige nun erneut dem Verhältnis zu Prinz Charles - und kritisierte dessen Qualitäten als Vater. Harry selbst habe sich in seiner royalen Rolle oft nicht wohlgefühlt, wofür er von Charles allerdings wenig Verständnis erhalten habe. „Mein Vater sagte zu mir, als ich jünger war, er sagte zu mir und meinem Bruder William: ‚Es war für mich so, also wird es für euch auch so sein.‘“

Harry selbst sehe das mittlerweile deutlich anders: „Das macht keinen Sinn. Nur weil du gelitten hast, heißt das nicht, dass deine Kinder leiden müssen. Im Gegenteil: Wenn du gelitten hast, dann tu alles dafür, dass, egal welche negativen Erlebnisse du hattest du es für deine Kinder richtig machen kannst.“ Mit dieser Aussage kritisierte er nicht nur seinen Vater selbst, sondern auch die Queen und ihren kürzlich verstorbenen Ehemann Prinz Philip - die beeinflussten als dessen Eltern schließlich die Kindheit und Erziehung des Thronfolgers.

Wie die Mail on Sunday nun berichtet, sollen diese Vorwürfe einem Insider zufolge schwer auf Prinz Charles lasten - er würde „sich elend fühlen“, zitiert das britische Blatt einen „Freund“ des 72-Jährigen. Charles sei ein „sanfter Mann und ein engagierter Vater“, der sich eine Versöhnung wünsche.

Prinz Charles nach Harry-Doku: Eine Sache könnte den Ausschlag für einen endgültigen Schlussstrich geben

„Er ist überhaupt nicht rachsüchtig ...“, so die Quelle der Mail on Sunday. Einen möglichen Grund für einen endgültigen Schlussstrich gebe es aber auch für Charles, so der Insider: „Was Harry in den beiden Interviews mit Oprah gesagt hat, wurde innerhalb der Familie als sehr gefühllos wahrgenommen. Wenn Harry die Queen noch persönlicher angegriffener hätte, würde Charles ohne Zweifel mit der Queen die Schranken schließen und Harry würde draußen in der Kälte stehen.“ Sollte Prinz Charles von den neuesten Ereignissen tatsächlich derart erschüttert sein, wie sein vermeintlicher Vertrauter berichtet, lässt er sich das aber zumindest ganz royal nicht anmerken: Bei einem Besuch mit seiner Frau Herzogin Camilla in Coventry zeigte er sich jetzt standesgemäß freundlich lächelnd. (eu)

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