Geburtstagskind Prinz Charles.

Beatles-Song für Adligen

Prinz Charles feiert mit 64 Geburtstagskindern

Wellington - Ausgelassen und in Partylaune präsentiert sich Prinz Charles an seinem 64. Geburtstag: Er feierte in Neuseeland mit 64 anderen Geburtstagskindern. Das älteste war 101 Jahre alt.

Als die Band der neuseeländischen Luftwaffe am Mittwoch an Prinz Charles' 64. Geburtstag den Beatles-Hit „When I'm Sixty-Four“ anstimmte, gab es für den Prinzen kein Halten mehr: Gut gelaunt stimmte er summend ein. Charles feierte in der Hauptstadt Wellington mit 64 anderen Geburtstagskindern. Der jüngste unter ihnen wurde 18, die älteste 101 Jahre alt. Mehr als 1500 Geburtstagskinder hatten sich um eine Einladung bemüht. „Ein wunderbarer Tag für Skorpione“, befand Charles, der in diesem Sternzeichen geboren wurde, schon am Morgen bei einem Rundgang in Wellington. Überall brachen die Schaulustigen in spontane Geburtstagsständchen aus.

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Teenager Charlie Chittenden feierte unverhofft seine Volljährigkeit mit dem Thronfolger. „Er ist echt nett, ein bisschen steif für meinen Geschmack“, sagte er Reportern später. Er habe den Prinzen eingeladen, mit seinen Kumpels noch ein Bier trinken zu gehen. Charles habe nur gelacht und „vielleicht“ gesagt. Gastgeber der Party war Generalgouverneur Sir Jerry Mateparae, der Vertreter der Queen in Neuseeland, der ebenfalls Geburtstag hatte.

Die Neuseeländer hatten für die Party eine Geburtstagstorte aus 64 Quadraten gemacht, mit neuseeländischer Dekoration. Darauf waren aus Zuckerguss etwa ein Schaf, eine Muschel, Gummistiefel und eine Kiwifrucht. Charles bestaunte das Werk mit seiner Frau Camilla, ehe er das Messer ansetzte. Jedes Geburtstagskind durfte ein Stück mit nach Hause nehmen.

Prinz Charles hatte am Morgen unter anderem Weta besucht, die Firma für filmische Spezialeffekte von Regisseur Peter Jackson. Dort kniete auch der Zwerg Dori, der im nächsten Hobbit-Film auf Abenteuerreise geht, formvollendet vor dem Prinzen. Am 28. November hat „Der Hobbit - eine unerwartete Reise“ in Wellington Weltpremiere.

dpa

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