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Prinz Harry unterstützt Ukraine: Er setzt das Vermächtnis seiner Mutter Diana fort

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Von: Annemarie Göbbel

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Der Herzog von Sussex führt das Vermächtnis Prinzessin Dianas in rührender Weise fort. Wie man sich vor explodierenden Kampfmitteln schützt, hat sie schon 1997 gezeigt.

Montecito – Prinz Harry (37) betätigt sich als Multiplikator und führt damit auch die Bemühungen seiner Mutter fort. Die verstorbene Lady Di (36, † 1997) war mutig und progressiv. Sie ließ sich mit Splitterweste und Schutzvisier in Angola auf Minenfeldern ablichten, um auf die verheerenden Folgen von explodierenden Kampfmitteln aufmerksam zu machen. Prinz Harry lobt die von ihr unterstützte Organisation „Halo Trust“, die durch den Ukraine-Konflikt erneut im Brennpunkt des Interesses steht, nun in den höchsten Tönen.

Prinz Harry unterstützt Ukraine: Er ist wie seine Mutter Lady Diana

Dass 17 Millionen Ukrainer die Videos der Wohltätigkeitsorganisation gesehen haben, die sie darüber aufklären, wie sie sich vor nicht explodierten Kampfmitteln schützen können, ist ein trauriger Rekord. Doch jedes Leben, das durch Aufklärung gerettet werden kann, ist jede Mühe wert. Das war schon die Ansicht Prinzessin Dianas und das ist auch die Meinung ihres jüngsten Sohnes Prinz Harry, der die Schirmherrschaft für den Trust übernommen hat.

Zusammenschnitt von Prinz Harry 2019 und Prinzessin Diana 1997 in Angola beim Minenräumen.
Prinz Harry folgt seiner Mutter Prinzessin Diana, die 1997 über ein Minenfeld in Huambo ging im Rahmen einen Reise in Dirico. © Wire/dpa

Als solcher führte der britische Prinz ein Videotelefonat mit zwei Frauen, die sich dazu entschieden haben, mit „Halo Trust“ in der Ukraine zu bleiben, der seit 2016 die lebensgefährlichen Hinterlassenschaften in dem osteuropäischen Land zu räumen versucht. Warum ihre Arbeit so wichtig ist, wissen die beiden nur zu gut, denn die Teile gefährden die Sicherheit, auch wenn der Bombenhagel lange vorbei ist.

Prinz Harry unterstützt Ukraine: Leidet wie Diana unter der menschlichen Tragödie

Maryna (25) erklärt: „Gerade jetzt sehen wir den Einsatz von Streumunition und offenen Minen. Deshalb müssen wir die Menschen darüber informieren, wie sie Sprengkörper erkennen können und auch nur einige Teile davon“. Es gebe Erwachsenen und besonders Kindern etwas Sicherheit zurück.

Dem ausgeschiedenen Spross des britischen Königshauses geht das Thema seit jeher unter die Haut. Und das nicht erst, seit er einen persönlichen Verlust in der Ukraine erlitten hat. Schon 2019 unternahm er eine emotionale Pilgerreise nach Afrika, um auf den Spuren seiner Mutter Diana zu wandeln, die in ihrem letzten Lebensjahr durch ein teilweise geräumtes angolanisches Minenfeld lief, um auf die Bemühungen der Stiftung und die Bedrohung durch militärische Munition hinzuweisen.

„Ich bin keine politische Figur“, hatte Harrys Mutter damals mitgeteilt. Ihre Interessen seien humanitärer Natur. Sie litt unter der menschlichen Tragödie und auch Prinz Harry und Ehefrau Herzogin Meghan (40) wollen es offensichtlich nicht bei einer Spende belassen. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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