Prinz Harry: Vom Commonwealth beeindruckt

London - Zum Commonwealth Day reiste Prinz Harry in die südamerikanischen Länder des Staatenbundes. Der Brite war schwer beeindruckt von dem Ansehen, das seine Großmutter dort genießt.

Die britische Königin Elizabeth II. (85) und ihr Enkel Prinz Harry (27) sind auf ihre jeweils eigene Art für den Staatenbund Commonwealth eingetreten. Die Organisation ehemaliger britischer Kolonien leiste einen enormen Beitrag zur Völkerverständigung und zum Austausch zwischen den Kulturen, hieß es am Montag in der Rede der Queen zum Commonwealth Day. Der findet jedes Jahr am zweiten Montag im März statt und wird unter anderem mit einem Gottesdienst in der Londoner Westminster Abbey gefeiert.

Prinz Harry, der vor wenigen Tagen eine Tour in die Commonwealth-Länder Belize, Jamaika und auf die Bahamas abgeschlossen hat, sprach am Montag von einer “emotionalen Reise“. Er sei mehrfach “zu Tränen gerührt gewesen“, mit wie viel Enthusiasmus die Menschen dort das 60. Thronjubiläum der Queen in diesem Jahr feierten, sagte er in einem Interview mit dem Sender BBC.

“Ich persönlich hatte keine Ahnung, wie viel Einfluss die Queen auf alle diese Länder hat“, erklärte Harry. “Von manchen dieser Länder ist sie zigtausende Kilometer entfernt, und trotzdem feiern sie sie.“ Das habe ihn sehr beeindruckt.

Prinz Philip - Der Mann an der Seite der Königin

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Bei seinen Aktivitäten wie etwa einem Rennen gegen Weltrekord-Sprinter Usain Bolt habe er während der Tour viel Spaß gehabt: “Ich hatte eine super Zeit.“ Mit Menschen in Kontakt zu kommen sei sehr wichtig für ihn. “Man kann da nicht einfach mit steifer Oberlippe sitzen, die Arme verschränken und nicht mitmachen.“ Er habe sich selber noch nie allzu ernst genommen.

Im Commonwealth sind 54 Länder vereinigt, 16 haben die Queen als Königin. Während der Bund an sich teils Zulauf hat, werden in einigen Ländern immer wieder Stimmen laut, die Queen als Staatsoberhaupt abzuschaffen.

dpa

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