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Nächster Interview-Eklat: Prinz Harry legt noch einmal nach - und macht Diana-Geständnis

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Von: Julia Hanigk

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Prinz Harry spricht bei „Global Citizen VAX LIVE: The Concert To Reunite The World“
Prinz Harry spricht bei „Vax Live“ (Symbolbild). © VALERIE MACON/AFP

Nach Harrys und Meghans Interview bei Oprah, legt der Prinz in einem Podcast nun noch einmal nach. Schon Anfang 20 hegte er scheinbar Pläne, den Palast zu verlassen.

Los Angeles - Inzwischen ist es über zwei Monate her, dass Herzogin Meghan und Prinz Harry in einem Interview (7. März 2021) schwere Vorwürfe gegenüber dem britischen Königshaus äußerten. Seitdem häufen sich die Berichte über eine Distanz zwischen Harry und seinem Bruder William und einem schweren Graben zu anderen Mitgliedern der Familie.

Prinz Harry: Zweites Skandal-Interview im Shepard-Podcast

Doch Prinz Harry legte jetzt noch einmal nach - und sprach in einem weiteren Interview über die Gründe seiner Flucht nach Amerika. Im Podcast mit dem US-Schauspieler Dax Shepard („Armchair Expert with Dax Shepard“, Episode 325) sagte Harry: „Wenn ich jetzt hier wohne, kann ich tatsächlich den Kopf heben und fühle mich anders, meine Schultern sind gesunken. Ihre auch, man kann ein bisschen freier herumlaufen. Ich kann Archie auf dem Rücken meines Fahrrads mitnehmen. Dazu hätte ich nie die Möglichkeit gehabt.“

Prinz Harry: „Mischung aus Truman Show und Zoo“

Weiter führte Prinz Harry aus, dass es sich in seiner früheren königlichen Welt für ihn angefühlt habe wie „eine Mischung aus ‚Die Truman Show‘ (Film von 1998, Anm. d. Red.) und dem Leben in einem Zoo.“ Er macht sogar ein Geständnis: Schon seit dem Tod seiner Mutter Diana, die von Paparazzi gejagt wurde, wollte er aus seinem vergoldeten Käfig ausbrechen. „Ich war Anfang 20 und dachte, ich will diesen Job nicht, ich will nicht hier sein, ich will das nicht machen“, so Harry. „Schauen Sie, was es mit meiner Mutter gemacht hat. Wie soll ich jemals sesshaft werden und eine Frau und Familie haben, wenn ich weiß, dass es wieder passieren wird?“, fragt Harry.

Prinz Harry wollte „Spirale an Schmerz und Leid“ durchbrechen

Dann spricht Prinz Harry von einer „Spirale“, die er durchbrechen wollte, indem er das Palast-Leben hinter sich lassen wollte. „Ich denke nicht, dass wir mit dem Finger auf jemanden zeigen oder jemandem die Schuld geben sollten, aber wenn es um die Erziehung geht, werde ich, wenn ich irgendeine Form von Schmerz oder Leid erfahren habe, weil vielleicht mein Vater oder meine Eltern darunter gelitten haben, dafür sorgen, dass ich diese Spirale durchbreche, damit ich es nicht weitergeben kann.“ Und weiter: „Viele genetische Schmerzen und Leiden werden sowieso weitergegeben, also sollten wir als Eltern alles tun, was wir können, um zu sagen: ‚Weißt du was, das ist mir passiert, ich werde dafür sorgen, dass dir das nicht passiert.‘“

Prinz Harry: Er fühlte sich hilflos

Auch nennt Prinz Harry konkret drei Situationen, in denen er sich hilflos gefühlt habe: Als Kind, als er mit Prinzessin Diana auf dem Rücksitz eines Autos von Paparazzi gejagt wurde, als er bei der britischen Armee in Afghanistan in einem Apache-Hubschrauber war und mit seiner Frau Meghan Markle. Dabei bezog er sich auf die vielen negativen Schlagzeilen der britischen Boulevardpresse, die Meghan attackierten.

Prinz Harry und Herzogin Meghan erwarten noch dieses Frühjahr ihr zweites Kind, eine Tochter. Über mögliche Namen wird bereits heiß diskutiert. Kürzlich sah man dort sowohl Meghan als auch Harry wieder in der Öffentlichkeit.

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