1. Startseite
  2. Boulevard

Ärger um Prinz Harry geht weiter - Verscherzt er es sich jetzt schon mit der neuen Heimat?

Erstellt:

Von: Judith Braun

Kommentare

25 October 2019 - Windsor, UK - Prince Harry Duke of Sussex and Meghan Markle Duchess of Sussex at a roundtable discussi
Prinz Harry sorgte mit einem politischen Kommentar in den USA für Aufsehen. © AdMedia/Starface/IMAGO

Nach dem Skandal-Interview mit Oprah Winfrey sorgt Prinz Harry derzeit erneut für Empörung. Diesmal sind es jedoch nicht die Briten, die wütend sind.

Los Angeles - Prinz Harry und Meghan Markle kehrten Großbritannien nach ihrem Megxit den Rücken. Seitdem leben die beiden mit Sohn Archie in Meghans Heimat USA. Zwischen der kleinen Familie und dem britischen Königshaus werden die Gräben jedoch immer tiefer. Mit dem Skandal-Interview, das Prinz Harry und Meghan Talkmasterin Oprah Winfrey gaben, wurde das Verhältnis zu Prinz Charles und Prinz William sogar noch schlechter. Schließlich erhob das ausgewanderte Ehepaar schwere Vorwürfe gegen den Palast. Während die Beliebtheitswerte von Prinz Harry und Meghan in Großbritannien weiter in den Keller sanken, erfuhren sie zumindest in den USA bisher Rückenwind. Mit Aussagen in einem aktuellen Interview tat sich Prinz Harry jedoch offenbar auch dort keinen Gefallen.

Prinz Harry und Meghan: Ärger jetzt auch in den USA - „Halt die Klappe, Harry“

Im Podcast „Armchair Expert“ mit dem US-Schauspieler Dax Shepard äußerte der 36-Jährige einen politischen Kommentar, der offenbar nicht allen gefiel. Dabei ging es um das Thema Fehlinformationen, in dessen Zusammenhang er den ersten Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten kritisierte. Dieser 1791 verabschiedete Artikel verbietet dem Kongress Gesetze zu verabschieden, die die Presse-, Religions-, Rede- und Versammlungsfreiheit sowie das Petitionsrecht einschränken. Obwohl Harry während des Interviews selbst zugibt, aufgrund seines erst kurzen Aufenthalts in den USA diesen Artikel nicht richtig zu verstehen, so erklärt er dennoch, dass er ihn für „verrückt“ halte. Mit dieser Äußerung löste er jedoch eine Welle von wütenden Kommentaren aus.

So äußerten sich beispielsweise mehrere Amerikaner:innen in den sozialen Netzwerken voller Wut zu seinem Statement: „Hey, geh nach Hause! Wir haben einen Krieg geführt, um Royals auf unserem Boden loszuwerden. Du musst nicht verstehen, was wir tun. Tschüss!!“, schrieb ein User. Und auch ein anderer reagierte heftig: „Du kannst unser Land jederzeit verlassen, wenn dir unsere Verfassung nicht gefällt.“ Daneben meldeten sich auch Personen aus der Öffentlichkeit und Politik zu Wort. Kolumnistin Rita Panahi wetterte auf Twitter: „Halt die Klappe, Harry“ und fragte sich, wie viele Interviews „im Hollywood-Stil“ Harry und Meghan noch geben werden, bevor sie die Privatsphäre bekommen, nach der sie sich angeblich sehnen. Republikaner und US-Senator Ted Cruz twitterte zu Harrys Aussage: „Schön, dass er das sagen kann.“

Prinz Harry löst mit Aussage in Podcast Wut-Kommentare aus

Anstatt die Herzen der amerikanischen Bürger:innen für sich zu gewinnen, kam seine Kritik an den in Amerika so geschätzten bürgerlichen Freiheiten gar nicht gut an. Mit seiner Aussage sorgte er für Missmut und Ärger. In demselben Interview legte er zudem noch einmal gegen die Königsfamilie nach und machte ein Geständnis, das mit seiner Mutter, Prinzessin Diana, zu tun hatte. (jbr)

Auch interessant

Kommentare