Prinz Harry soll bei Kunstexamen in Eton geschummelt haben

- London - Prinz Harry (20) ist von einer früheren Lehrerin am Elite-Internat Eton beschuldigt worden, in einer wichtigen Kunstprüfung geschummelt zu haben. Das Königshaus wies die Vorwürfe von der inzwischen aus Eton entlassenen Sarah Forsyth ausdrücklich zurück:

"Es ist nicht wahr, dass Harry in seinem Examen gemogelt hat." Dies seien unbegründete Vorwürfe einer Lehrerin, die sich im Rechtsstreit mit ihrem früheren Arbeitgeber befinde. Auch Nachforschungen durch die unabhängigen Prüfungsaufsichtsbehörden hätten die Vorwürfe nicht bestätigt, hieß es aus dem Königshaus. <P>Forsyth will an diesem Montag bei einer Anhörung vor einem Tribunalverfahren ihre Anschuldigungen offen legen. Der Sonntagszeitung "News of the World" sagte sie, eine führende Lehrkraft in Eton habe sie damit beauftragt, Harry im Hinblick auf die Prüfungen im Kunstfach "die richtigen Antworten" einzubläuen.</P><P>Die Schulleitung wies die Vorwürfe als "absurd" zurück. Forsyth gehe es nur darum, auf "billige Art" von dem College eine große Summe Geld zu bekommen, hieß es in einer Stellungnahme. Harrys Vater Prinz Charles soll wütend sein. Er befürchtet, dass Harrys Ruf nach den Enthüllungen über Alkohol- und Drogenkonsum vor einigen Jahren nun erneut leiden könnte.</P><P>Der jüngste Sohn von Prinz Charles und Prinzessin Diana hatte im August 2003 mit nur mäßigen Noten seinen Abschluss in Eton gemacht. Er beginnt im Januar nächsten Jahres eine Offiziersausbildung an der Elite-Akademie Sandhurst. "Jeder weiß, dass Harry kein Einstein ist, aber ein Betrüger ist er auch nicht", sagte ein nicht genannter Freund der Königsfamilie der "News of the World."</P>

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