Prinz Philip im Krankenhaus

Große Sorge um seinen Großvater: Prinz Harry trifft Vorbereitungen für bitteren Ernstfall

Prinz Philip wird seit einigen Tagen in einem Krankenhaus behandelt. Sein Enkel, Prinz Harry, bereitet sich in der Ferne auf den schlimmsten Fall vor.

Montecito - Prinz Philip gilt in Großbritannien seit vielen Jahrzehnten als Fels in der Brandung, als wichtige Stütze der Monarchie. Das Auf und Ab, die Skandale und Skandälchen des Königshauses schienen ihn nie aus der Bahn werfen zu können. Er stand unerschütterlich an der Seite seiner Frau, Queen Elizabeth. Doch durch die jüngste Krise kann er nicht helfen, denn er steht selbst in ihrem Zentrum.

Der Prinz ist mittlerweile 99 Jahre alt und musste vor wenigen Tagen in eine Klinik eingewiesen werden und wohl auch noch einige Tage dort verweilen. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, beteuert der Hof. Doch die Sorge ist auch in der Royal Family groß. So groß, dass sogar der ausgewanderte Prinz Harry nun Vorsichtsmaßnahmen für den Ernstfall trifft.

Prinz Harry in großer Sorge: Ein Privatjet steht für den Ernstfall bereit

Denn sollte das Schlimmste passieren, möchte der Herzog von Sussex so schnell wie möglich in Großbritannien bei seiner Familie sein. Daher soll er sich seit einigen Tagen gemeinsam mit seiner Frau Meghan und Sohn Archie in freiwilliger Quarantäne befinden, wie die britische Tageszeitung The Mirror berichtet. Die drei isolieren sich wohl in ihrem Zuhause im kalifornischen Montecito. Prinz Harry will ausschließen, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert.

Sogar ein Privatjet steht angeblich bereit, der ihn von seiner Villa direkt nach London bringen soll. Der royale Brite bekommt regelmäßige Updates über den gesundheitlichen Zustand seines Großvaters. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass die Sussexes nicht zu ihrer Rolle als arbeitende Royals zurückkehren werden. Eine heikle Situation, die auf beiden Seiten wohl verletzte Gefühle hinterlassen hat. Das wird Harry jedoch nicht davon abhalten, seiner Familie in schweren Momenten beizustehen.

Reist Prinz Harry ohne Meghan? Die Herzogin ist im fünften Monat schwanger

Ein Problem ist aber, dass sich die Einreise nach Großbritannien aus den USA womöglich nicht so einfach gestaltet wie erhofft. Denn aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie hat die britische Regierung strenge Einreiseregeln verordnet. So muss der Prinz nicht nur einen aktuelles negatives Testergebnis bei der Einreise vorweisen, eigentlich müsste er auch nach seiner Ankunft zehn Tage lang in Quarantäne. Hinzu kommen zwei weitere Tests, die beide negativ ausfallen müssen.

Diese Vorschriften könnten es dem Prinzen durchaus schwer machen, zeitnah bei seiner Familie einzutreffen. Möglich ist aber, dass er die Quarantäne als Mitglied der Königsfamilie und einer damit einhergehenden gewissen diplomatischen Immunität zumindest die Selbstisolierung überspringen könnte. Fraglich ist auch, ob Prinz Harry im Ernstfall alleine oder mit Frau und Kind reisen würde. Denn Meghan Markle ist zum zweiten Mal schwanger - und das bereits im fünften Monat.

Erst vor einigen Tagen verkündet: Herzogin Meghan ist erneut schwanger.

Großbritannien selbst gilt aufgrund der dort verbreiteten Virus-Mutation B.1.1.7 selbst als Risikogebiet. Es ist unwahrscheinlich, dass die Herzogin ihr Ungeborenes unnötigen Risiken aussetzt. Hoffentlich jedoch kommt es gar nicht zum Schlimmsten und der Gesundheitszustand von Prinz Philip verbessert sich wieder. Dann könnte ihn Enkel Harry im Juni zu seinem 100. Geburtstag (vielleicht sogar persönlich) beglückwünschen. (mam)

Rubriklistenbild: © Yui Mok

Auch interessant

Kommentare