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Prinz Harry und der republikanische Senator aus Arizona, John McCain

Nach Nacktfoto-Skandal in Vegas

USA-Besuch: Prinz Harry macht auf seriös

Washington - Prinz Harry ist wieder in den USA. Nach dem Nacktfoto-Skandal soll der jetzige, offizielle Besuch deutlich seriöser verlaufen. Doch weibliche Fans dürften es Harry nicht leicht machen.

Zum ersten Mal seit dem Skandal um Nacktfotos in Las Vegas ist der britische Prinz Harry wieder in den USA. Am ersten Tag seines einwöchigen Besuchs kam der 28-Jährige am Donnerstag im Weißen Haus mit First Lady Michelle Obama zusammen. Anlass war eine Muttertags-Veranstaltung zu Ehren von Soldatenmüttern. Ein Treffen mit Präsident Barack Obama stand aber nicht auf dem Programm - er hielt sich am Donnerstag in Texas auf.

Harrys erster Weg führte ihn ins Washingtoner Kapitol

Harry flog an Bord einer Linienmaschine ein. Sein erster Weg nach der Ankunft führte ins Washingtoner Kapitol, um eine Fotoausstellung der Anti-Minen-Wohltätigkeitsorganisation Halo Trust zu besichtigen. Dort hatte auch seine Mutter mitgearbeitet, die 1997 tödlich verunglückte Prinzessin Diana. Harry ist ein Schirmherr der Organisation. Begrüßt wurde der Prinz vom prominenten republikanischen Senator und ehemaligen Vietnamkriegsgefangenen John McCain, der ihn auch durch die Ausstellung begleitete.

Wie immer, wenn der unverheiratete Harry irgendwo auftaucht, waren auch diesmal weibliche Fans nicht weit. So renkten sich junge Kongressmitarbeiterinnen die Hälse aus, um einen Blick auf den Prinzen im grauen Anzug mit dunkelrot gemusterter Krawatte zu erhaschen.

Das sind die wichtigsten Adelshäuser

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An diesem Freitag wird Harry auf dem US-Nationalfriedhof in Arlington einen Kranz niederlegen. Außerdem will er das Walter- Reed-Klinikzentrum besuchen, in der verwundete Soldaten betreut werden.

Insgesamt steht der Besuch hauptsächlich im Zeichen der Verdienste und Opfer der Streitkräfte. So ist der zentrale Punkt eine zweitägige Visite in Colorado, wo Harry das britische Team bei den „Warrior Games“ anfeuern will. Das ist ein paralympics-ähnlicher Wettbewerb für verwundete Soldaten. Geplant ist aber auch eine Visite in New Jersey, dort, wo im vergangenen Oktober der Monstersturm „Sandy“ wütete.

Die Tour soll Harry als einen verantwortungsbewussten und hart arbeitenden Angehörigen der königlichen Familie zeigen - nach der Peinlichkeit vom vorigen August, als Fotos von Harry beim Nackt-Billard in einem Luxushotel in Las Vegas öffentlich wurden.

dpa

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