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Prinz Harry und Chelsy Davy gehen getrennte Wege.

Prinz Harry ist wieder zu haben

London - Ein Traumprinz war Prinz Harry eigentlich nie. Zwar war die Nummer drei der britischen Thronfolge fünf Jahre mit Chelsy Davy zusammen, doch schaute Harry in der Zeit auch gerne anderen Frauen hinterher.

Und zu oft ließ er es an Aufmerksamkeit für seine Freundin fehlen. Einmal schon hatte sich das Paar getrennt, fand aber wieder zusammen. Doch nun soll endgültig Schluss sein. Zu sehr war Chelsy (23) vom Leben des einstigen Party-Prinzen und derzeitigen Vollblut-Soldaten genervt.

Und die Aussicht, Harry (24) während seiner Ausbildung zum Armee-Piloten kaum noch zu sehen, brachte das Fass wohl zum Überlaufen. Chelsy gab Harry den Laufpass - und die Briten sind um eine Hoffnung ärmer, dass es bald eine Märchenhochzeit bei den Royals geben könnte. Alle Blicke ruhen nun auf Harrys Bruder Prinz William (26) und seiner Freundin Kate Middleton (27).

Bis zum Schluss haben Harry und Chelsy wohl gekämpft. In einem letzten Versuch wollten sie ihre Beziehung in einem Weihnachtsurlaub auf Mauritius kitten. Aber das Luxusleben im Paradies konnte die Probleme nicht lösen. Und auch Harrys Vater Prinz Charles und Bruder William, mit denen Harry über seine Probleme geredet haben soll, hatten offensichtlich nicht das richtige Rezept zur Hand.

In den vergangenen Tagen soll es noch eine Reihe von Telefonaten zwischen Chelsy und Harry gegeben haben, doch die Trennung ließ sich dadurch nicht mehr verhindern: Nach Berichten britischer Medien war es Chelsy, die die Konsequenzen zog und die Beziehung beendete. Freundinnen von Chelsy wurden zitiert, wonach sich die 23-jährige Jura-Studentin vom ewigen Geflirte Harrys betrogen fühle. "Es gab Gerede über andere Mädchen - Harry hat das bestritten, aber Chelsy fand es an der Zeit, Schluss zu machen", hieß es in der Zeitung "News of the World".

Und wohl auch Harrys Militärkarriere war ein Sargnagel für die Beziehung. "Chelsy denkt, dass Harry mehr Zeit für die Armee und seine Kameraden beim Militär als für sie hat", zitierte der "Mirror" eine Freundin Chelsys. Hinter vorgehaltener Hand wurde die Trennung im Palast bestätigt, offiziell wurde der Fall nicht kommentiert.

Ganz einfach war die Beziehung zwischen Harry und der in Simbabwe geborenen Blondine nie: Meist waren sie voneinander getrennt. Während der Prinz seine Militärausbildung an der Akademie Sandhurst westlich von London durchlief, studierte Chelsy viele tausend Kilometer entfernt Wirtschaftswissenschaften in Südafrika. Zudem verhielt sich Harry nicht immer wie ein Gentleman.

Mal vergnügte er sich mit spärlich bekleideten Bardamen, dann versetzte er Chelsy an ihrem Geburtstag, weil er sich lieber das Finale der Rugby-WM in Paris ansah. Ein anderes Mal ließ er die Südafrikanerin nach einem zwölfstündigen Flug von Johannesburg nach London fast eine Stunde am Flughafen warten. Zwar kam Chelsy im September 2007 zum Studium ins nordenglische Leeds, doch damit waren ihre Probleme nicht aus der Welt. Sie fühlte sich weiter von Harry vernachlässigt, von den Paparazzi genervt und vermisste ihre Familie.

Harry soll seinen Vater Prinz Charles und dessen Frau Camilla (61) vor wenigen Tagen über die Trennung informiert haben. Beide sind Medienberichten zufolge traurig, respektieren aber die Entscheidung der jungen Leute. Auch Queen Elizabeth II. wurde darüber informiert, dass ihr jüngster Enkel wieder solo ist. "Sie mag keine Überraschungen", zitierte eine Zeitung einen Palastmitarbeiter.

Die Briten drücken nun die Daumen, dass wenigstens die Beziehung von Prinz William und Kate hält, und doch noch die Hochzeitsglocken im Königreich läuten werden. Zwar gab es schon mehrfach Gerüchte über eine bevorstehende Verlobung des langjährigen Paares, doch bislang wurden die Untertanen immer enttäuscht.

dpa

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