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Prinz Philip Gedenkfeier: Queen Elizabeth stärkt Prinz Andrew den Rücken

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Von: Eva-Maria Moosmüller

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Trotzt Gesundheitsproblemen konnte Queen Elizabeth an der Gedenkfeier für Prinz Philip teilnehmen. Ausgerechnet Prinz Andrew erwies sich – buchstäblich – als ihre große Stütze.  

London – Im Beisein zahlreicher Vertreter des europäischen Hochadels machte Queen Elizabeth (95) bei der Gedenkfeier für Prinz Philip unmissverständlich klar, wie sie zu ihrem Sohn Prinz Andrew (62) steht. Sie hält auch nach dem Missbrauchsskandal offensichtlich noch große Stücke auf den Herzog von York.  

Prinz Philip Gedenkfeier: Queen Elizabeth stärkt Prinz Andrew den Rücken

Prinz Andrews ohnehin schon durchwachsenes Ansehen sank durch den Missbrauchsskandal in jüngster Vergangenheit ins Bodenlose. Virginia Giuffre (38) hatte dem 62-Jährigen vorgeworfen, sie sexuell missbraucht zu haben und sogar Klage eingereicht. Mit einer Zahlung in Millionenhöhe konnte der Royal den Rechtsstreit zwar beilegen, seinen Ruf retten allerdings nicht.

Im britischen Königshaus gibt es mittlerweile kaum noch Personen, die zu Andrew halten. Selbst sein Bruder Prinz Charles (73) und sein Neffe Prinz William (39) sollen schon mehrfach deutlich gemacht haben, dass er im Kreise der Royal Family unerwünscht sei. Öffentliche Auftritte mit der königlichen Familie wird es von ihm in Zukunft aller Voraussicht nach keine mehr geben. Umso deutlicher wirkte die Botschaft, die Queen Elizabeth bei der Gedenkfeier für Prinz Philip in der Westminster Abbey sendete.

Queen Elizabeth steht neben Prinz Andrew und schaut zu Boden.
Queen Elizabeth ließ sich von Prinz Andrew zu Prinz Philips Gedenkfeier begleiten. © Richard Pohle/dpa

Prinz Philip Gedenkfeier: Queen Elizabeth setzt ein klares Zeichen

Bis zur letzten Minuten war nicht klar, ob die angeschlagene Monarchin überhaupt an dem Gedenkgottesdienst zu Ehren von Prinz Philip teilnehmen könnte. Als der Palast ihr Kommen bestätigte, war die Erleichterung bei vielen Royal-Fans groß. Gemeinsam mit Prinz Andrew fuhr Queen Elizabeth von Schloss Windsor aus nach London. In die Kirche geleitete sie dann nicht etwa der Thronfolger Prinz Charles, sondern ebenfalls Andrew. Am Arm des 62-Jährigen betrat sie die Westminster Abbey – ein klares Zeichen, dass sie trotz aller Skandale hinter ihrem Sohn steht und dies auch der gesamten Weltöffentlichkeit zeigen will.

Prinz Andrew war für die Zeremonie sogar ein Platz in der ersten Reihe zugewiesen worden – von Verbannung in die hinterste Ecke konnte also keine Rede sein. Auch nach dem Gottesdienst stützte er die Regentin und brachte sie bis zu ihrem Wagen nach draußen. Es scheint also ganz so, als wollte die 95-Jährige auch den letzten Kritikern zeigen, dass sie als Mutter – komme was wolle – immer zu ihrem Sohn halten wird.

Queen Elizabeth steigt in ein Auto ein, hinter ihr steht Prinz Andrew.
Nach der Gedenkfeier begleitete Prinz Andrew Queen Elizabeth wieder bis zu ihrem Wagen. © Aaron Chown/dpa

Palast-Insider gehen davon aus, dass der Herzog von York ab sofort nicht mehr weiter in Erscheinung treten wird. Selbst bei den Feierlichkeiten zum Platinjubiläum der Regentin im Juni soll er nicht dabei sein.

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