So steht es um den Ehemann der Queen

Prinz Philip in Klinik: Aus ernstem Grund rief er Sohn Charles zu sich - Verwirrung um falsche Todesmeldung

  • Hannes Niemeyer
    vonHannes Niemeyer
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Prinz Philip befindet sich noch immer im Krankenhaus. Nun ist wohl der Grund für den überraschenden Besuch seines Sohnes Charles klar. Derweil sorgte eine Todesmeldung für Verwirrung.

London - Schon seit dem 16. Februar befindet sich Prinz Philip im Krankenhaus. Lange Zeit war unklar, wie es dem Ehemann von Queen Elizabeth II eigentlich wirklich geht. Der Grund für seine Einlieferung in die Klinik ist mittlerweile bekannt. Die Sorgen um den Royal reißen aber nicht ab. Sowohl sein Enkel, Prinz William, als auch sein Sohn, Prinz Charles hatten den mittlerweile 99-Jährigen im Krankenhaus besucht. Sein anderer Enkel, Prinz Harry, habe sich sogar in seiner Wahlheimat in den USA auf den Ernstfall vorbereitet. Nun gibt es neue Informationen zum Klinikaufenthalt - und der wird wohl noch ein wenig länger gehen.

Denn Prinz Philip hat sich von der nicht detaillierter bekannten Infektion, die er sich eingefangen habe, wohl noch immer nicht vollständig erholt. britische Medien vermelden, dass Philip auch an diesem Wochenende noch nicht aus dem Krankenhaus entlassen werde. Stattdessen solle er bis in die nächste Woche hinein unter ärztlicher Beobachtung bleiben. Zuerst schrieben darüber der Mirror und die Daily Mail. Würden sich diese Berichte bestätigen, wäre das der bisher längste bekannte Krankenhausaufenthalt des Monarchen.

Prinz Philip im Krankenhaus: Er rief Sohn Charles zu sich - aus diesem ernsten Grund

Die Sorgen um Philip, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag plant, nahmen besonders zu, als sein Sohn Charles ihn in der Klinik besuchte. Eine absolute Ausnahme, hieß es doch von Seiten des Buckingham Palace, dass, vermutlich auch aus Sicherheitsgründen wegen des Coronavirus, niemand zu ihm ans Krankenbett dürfe. Nun soll auch klar sein, was der Grund für den Besuch war - und der ist durchaus ernst. Im Gespräch mit dem Mirror erzählte nämlich Dickie Arbiter, ehemaliger Pressesprecher der Queen, dass Philip wohl mit Charles über die Zeit gesprochen habe, in der er auf dem Thron sitzen würde.

Seit dem 16. Februar befindet sich Prinz Philip im Krankenhaus.

Heißt also: Charles und Philip sprachen demnach über Charles‘ mögliche Regentschaft nach dem Ableben der Queen. Demnach soll Philip ihm gesagt haben, dass er eines Tages „der führende Mann in dieser Familie sein“ werde. Erklären würde dies auch, weshalb Charles später sichtlich emotional und den Tränen nahe die Klinik verließ.

Prinz Philip in Klinik in London: Wirbel um Todesmeldung aus Australien

Der Wirbel um Philips Krankenhausaufenthalt nimmt indes weltweit nicht ab. Ein besonders unangenehmer Fauxpas unterlief zu diesem Thema einer australischen Nachrichtenredaktion - die Down Under wohl einen echten Schreck-Moment bei den Royals-Fans auslöste. Plötzlich tauchte nämlich ein Nachruf über den 99-Jährigen auf.

Unterlaufen war das Missgeschick dem „Sydney Morning Herald“. Auf deren Website erschien nämlich kürzlich überraschend ein Text mit dem Titel „Prince Philip through the years“ (zu Deutsch: Prinz Philip über die Jahre) - allerdings in der Sektion „Nachrufe“, die ja bekanntlich über verstorbene Personen geschrieben werden. Unklar ist, ob der Artikel lediglich mit falscher Rubrikzugehörigkeit veröffentlicht wurde oder ob die Nachrichtenseite in makaberer Voraussicht bereits einen Nachruf produziert hatte, welcher eigentlich für einen möglichen Tod des Prinzen vorgesehen war und unbeabsichtigt veröffentlicht wurde. Die Royals-Fans vor Ort können aber aufatmen, denn trotz aller Sorgen ist Prinz Philip noch unter den Lebenden.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Prinz Philip versehentlich für tot erklärt wurde. Im November 2020 wurden bei einem französischen Radiosender rund 100 vorab verfasste Nachrufe auf Prominente unbeabsichtigt öffentlich - darunter auch Texte zu Prinz Philip und seiner Frau, Queen Elizabeth. (han)

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