Prinz William besuchte ihn bereits

Prinz Philip seit einer Woche in Klinik - jetzt ist der Grund für seine Einlieferung bekannt

  • vonElisabeth Urban
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Nachdem der Mann der Queen am Dienstag in die Klinik eingeliefert wurde, besuchte ihn erst sein Sohn Prinz Charles, dann Enkel Prinz William. Doch erst jetzt gibt es neue Infos.

Update vom 24. Februar, 10.11 Uhr: Prinz Philip ist nun schon über eine Woche in einer Londoner Privatklinik. Weswegen genau er dort behandelt wird, ist aber erst jetzt bekannt geworden. Der Ehemann von Queen Elizabeth ist wegen einer Infektion im Krankenhaus, wie der Buckingham Palast jetzt bestätigt. Auf die Therapie spricht der 99-Jährige wohl gut an, dennoch muss er vorerst noch einige Tage im Klinikum bleiben.

Diese Neuigkeiten dürften in Großbritannien für Erleichterung sorgen. Angesichts der vielen offenen Fragen hatte man zunächst das Schlimmste befürchten müssen. Aber auch Philips jüngster Sohn Prinz Edward gibt vorsichtig Entwarnung. Es gehe seinem Vater schon viel besser, verriet er gegenüber Sky News. Außerdem scherzte er, Prinz Philip „könne es kaum erwarten“, das Krankenhaus wieder zu verlassen.

Prinz William besucht seinen Großvater: Gesundheitszustand weiterhin rätselhaft

Update vom 23. Februar, 13:16 Uhr: Prinz William liefert das nächste Update zum Gesundheitszustand seines Großvaters Prinz Phillip, bleibt dabei aber ebenfalls sehr vage. Dem 99-Jährigen ginge es „okay, sie haben aber weiterhin ein Auge auf ihn.“ Dies soll Prinz William einem Fotografen beim Besuch eines Impfzentrums am Montag gesagt haben. Wie der Daily Star berichtet, soll der Fotograf ihn auf seinen Großvater angesprochen haben.

Ansonsten ist wenig über den Gesundheitszustand des Ehemanns der Queen bekannt. Am Dienstag vor einer Woche (16.2.) wurde er in das private Krankenhaus „King Edward VII“ eingeliefert. Warum genau, ist weiter unklar. Zuvor hatte der Buckingham Palace lediglich bestätigt, dass der 99-Jährige als Vorsichtsmaßnahme in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dies habe jedoch nichts mit dem Coronavirus zu tun. Vor Prinz William hatte bereits Prinz Charles seinen Vater besucht.

Prinz Charles eilt zu Vater Philip ins Krankenhaus - Besuch bietet Grund zur Sorge

Erstmeldung vom 22. Februar, 10.39 Uhr: London - Seit Dienstag ist das britische Volk ein weiteres Mal in Sorge um den Gatten der Queen, Prinz Philip. Der 99-jährige Herzog von Edinburgh war, so das Statement aus dem Palast, als Vorsichtsmaßnahme und zur Beobachtung in ein privates Londoner Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem er sich unwohl gefühlt hatte. Die Queen und ihr Mann Prinz Philip hatten im Januar ihre erste Corona-Impfung erhalten, ein Zusammenhang mit dem Virus ist eher unwahrscheinlich.

Prinz Philip in der Klinik: Ehemann der Queen bekommt Besuch von Sohn Charles

Jetzt hat der Gatte von Königin Elizabeth ersten Besuch in der Klinik erhalten- von seinem Sohn Prinz Charles. Der 72-jährige besuchte seinen 99-jährigen Vater laut britischen Medien am Samstagnachmittag etwa eine halbe Stunde lang. Er nahm dafür einen nicht unerheblichen Weg auf sich: Mehr als 160 Kilometer Anreise waren mit dem Besuch verbunden. Es scheint dem Prinzen also sehr wichtig gewesen zu sein, seinen Vater zu sehen. Die königliche Familie, inklusive der Queen, nimmt jedoch weiterhin offizielle Termine wahr - Experten sehen das als beruhigendes Zeichen.

Grund zur Sorge bereitet der Besuch den royalen Anhängern allemal. Denn ein Sprecher des Königshauses hatte zuvor eigentlich bekanntgegeben, dass Prinz Philip nur unter „außergewöhnlichen Umständen“ Besuch empfangen dürfe. Bilder zeigen außerdem, wie Charles später überraschend aufgewühlt das Krankenhaus wieder verlässt. Er soll dabei sogar Tränen in den Augen gehabt haben. Dafür, dass es Prinz Philip allerdings nicht dramatisch schlecht gehe, spricht, dass sein Sohn direkt nach dem Besuch wieder die 160 Kilometer lange Strecke zurück zum Landsitz Highgrove fuhr, anstatt in der Nähe zu bleiben.

Der zehnjährige Twanna Helmy aus London steht vor dem «King Edward VII Krankenhaus» und wünscht Prinz Philip mit einem Plakat baldige Genesung.

Prinz Harry mit Familie in Selbstisolation - für den Ernstfall alles geregelt

Dennoch wird sich im royalen Umfeld für den Ernstfall gewappnet. Auch Enkel Prinz Harry hat sich mitsamt Familie wohl in seiner Wahlheimat Kalifornien in Quarantäne begeben, um im Notfall nach Großbritannien fliegen zu können. Obwohl Harry und seine Frau Meghan erst vor kurzem den endgültigen Rückzug von ihren royalen Aufgaben bekannt gaben, soll im Ernstfall die Verwandschaft an erster Stelle stehen. Sollte der 99-Jährige Prinz Philip sterben, sind die Abläufe für den Todesfall bereits festgelegt - es bleibt zu hoffen, dass sie so schnell nicht zum Einsatz kommen und der Prinzgemahl seinen bevorstehenden 100. Geburtstag gesund und im Kreis der Familie feiern kann. (eu)

Rubriklistenbild: © Alastair Grant/dpa

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